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Augenpflege beim Hund nicht vergessen!

Die Augen sind ja laut Sprichwort der Spiegel der Seele – und deshalb sollten wir ihnen ganz besonders viel Aufmerksamkeit widmen. Damit ist jetzt allerdings nicht gemeint, dass Du dem Hundeblick Deines Vierbeiners künftig ständig erliegst und darin versinkst. Viel mehr spielen wir hier auf die Augenpflege bei unseren Lieblingen an. Die ist, wie wir feststellen konnten, für viele Hundehalter überhaupt kein Thema. Erst wenn es zu unschönen Verfärbungen oder Erkrankungen kommt, wird darauf geachtet. Dabei ist die Pflege im Normalfall innerhalb von 30 Sekunden erledigt und macht wirklich keine Umstände.

Augen sind verdammt empfindlich, dass wissen wir alle von uns. Ein kleiner Staubkorn kann schon zu Entzündungen führen und mit ein bisschen Zug hat schon so mancher eine Bindehautentzündung bekommen. Aber so schlimm muss es ja nicht immer sein. Schon tränende Augen sind nervig oder verklebte Wimpern oder Augenwimpel sind unangenehm. Aus diesem Grund pflegen wir unsere Augen – aber wie sieht es mit der Augenpflege beim Hund aus? Findet die bei euch auch täglich statt? Wenn nicht, solltet ihr dieses Ritual vielleicht einführen, um Probleme zu vermeiden.

Augenpflege ist ganz einfach und schnell erledigt

AugenpflegeAugenpflege beim Hund kann viele Probleme und Krankheiten vermeiden und darüber hinaus für mehr Wohlbefinden sorgen. Das scheint auch der Handel zu wissen, denn dort finden sich inzwischen unzählige Produkte, mit denen die empfindliche Region rund um die Augen gesäubert werden sollte. Und ist dann doch mal eine Verfärbung des Fells durch Tränen entstanden, gibt es weitere Mittel, mit denen man diese wieder entfernen kann. Darüber hinaus werden noch Tropfen, spezielle Tücher und einiges mehr angeboten. Da kann man schon einiges an Geld lassen und das Gefühl bekommen, dass die Augenpflege echt eine komplizierte und heikle Angelegenheit ist.

Aber keine Angst – das scheint nur so. Bei den meisten Hunderassen ist die Augenpflege mit ca. 30 Sekunden täglich erledigt. Und viele Hilfsmittel dazu braucht es auch nicht. Da reicht es nämlich völlig aus, wenn morgens mit einem angefeuchteten Tuch (z. B. Kosmetiktuch oder Mikrofasertuch) mal eben unter dem Augen lang gewischt und eventueller Schlaf entfernt wird. Dann noch mal eben trocken drüber reiben und schon ist alles erledigt. Bei Hunderassen, die zu tränenden Augen neigen, muss das eventuell öfter am Tag gemacht werden. Und bei kleinen Hunden kann man das auch nach jedem Spaziergang wiederholen, denn aufgrund ihrer Bodennähe bekommen sie mehr Staub etc. ab.

Augenpflege bei verfärbtem oder verklebtem Fell

AugenpflegeGerade wenn durchs Wetter oder andere Umstände die Augen häufiger tränen, verklebt das Fell darunter schnell einmal. Das ist natürlich oft unangenehm für den Hund und kann auch schon mal ziepen. Da hilft es, wenn die betroffene Stelle mit warmen Wasser eingeweicht wird und man dann sanft drüber reibt. Mitunter muss man das auch mehrmals wiederholen, bis sich die Verklebungen lösen. Manchmal gehen dabei dann auch ein paar Härchen mit verloren, aber das ist nicht weiter schlimm, die wachsen schnell nach.

Durch die Tränenflüssigkeit kann es gerade bei hellen Hunden auch zu Fellverfärbungen rund ums Auge kommen. Das sieht man häufig bei Maltesern, Westies und Co. Diese zu entfernen, ist nicht ganz so einfach. Einige Hundebesitzer schwören darauf, dass die Verfärbungen gar nicht erst entstehen, wenn der Hund gebarft wird und gefiltertes Wasser zu trinken bekommt. Gerade die Sache mit dem gefilterten Wasser kann ich allerdings widerlegen. Das bekommt Devil auch – Verfärbungen hat er aber trotzdem hier und da. Die behandeln wir aber nur mit warmen Wasser und mit der Zeit verblassen sie dann. Gerade hab ich aber auch gelesen, dass es helfen soll, wenn man die betroffenen Stellen mit etwas Milch einreibt. Probiert haben wir das jedoch noch nicht.

Wenn Augenpflege allein nicht ausreicht

AugenpflegeAugenpflege ist wichtig, das wissen wir nun. Aber noch wichtiger ist es, bei Unregelmäßigkeiten den Tierarzt aufzusuchen. Kommt eitriger Ausfluss aus dem Auge, gibt es Schwellungen, trübe Augen, Rötungen oder anderes, was nicht normal ist, dann gehört der Hund untersucht! Gerade bei den Augen sollte da nicht lange selbst herum probiert werden. Zu schnell kommt es durch Fremdkörper und Staub zu Entzündungen oder es gibt auch bei Hunden Bindehautentzündungen und andere Erkrankungen der Augen, die dringend behandelt werden müssen, um langfristige Schädigungen zu vermeiden.

Darüber hinaus ist es wichtig darauf zu achten, dass dem Hund beispielsweise nicht ständig Haare in den Augen hängen und die Bindehaut reizen. Yorkshire Terrier tragen aus dem Grund häufig die Haarklemmen, die von vielen als unnötig bezeichnet werden. Sie haben aber ihren Sinn! Wir scheiden unserem Hund auch regelmäßig eine Locker über den Augen kurz, die sonst immer wieder hineinfällt und einfach stört. Einige Rassen haben auch von Haus aus lange Wimpern, die zu Reizungen führen können. Auf all das sollte also auch Acht gegeben werden – unabhängig von der täglichen Augenpflege!

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Pflegst Du die Augen Deines Hundes regelmäßig? Verrate uns doch bitte Deine besten Tipps in den Kommentaren!

Bildcredits: Titelbild, Bild1, Bild2, Bild3

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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