Crossdogging - sportliche Herausforderung für den Hund
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Crossdogging – Sportliche Herausforderung für Hund und Mensch

Einfach nur mit dem Hund spazieren gehen und spielen, das reicht vielen Hundebesitzern schon lange nicht mehr. Sie möchten mehr Herausforderung für Mensch und Tier und haben Spaß an diversen Kurs-Angeboten und Hunde-Sportarten, die inzwischen in den Hundeschulen angeboten werden. Ob Trick-Dogging, Frisbee, Agility oder auch Apportieren – es gibt einiges, dass man ausprobieren kann und das ein Mensch-Hund-Team noch mehr zusammenschweißt.

Aber was ist, wenn eine Sportart allein auf Dauer langweilig wird und die Zeit nicht für verschiedene Kurse reicht? Dann ist es Zeit fürs Crossdogging – denn dabei werden verschiedene Hundesportarten miteinander verbunden. Für Hund und Mensch entstehen so ganz neue Herausforderungen und die Abwechslung sorgt für viel Spaß bei allen Beteiligten. Der Mix aus allen Hundesportarten ist damit auch für alle die richtig, die verschiedene Aufgabenstellungen ausprobieren möchten, um dann einen Mix zu finden, der optimal zu Hund und Halter passt.

Was unterscheidet Crossdogging von anderen Hundesportarten?

Crossdogging eignet sich ideal dazu, den Hund auszulastenDie besondere Herausforderung beim Crossdogging liegt darin, dass Hunde nicht einfach den Ablauf von Übungen trainieren und sie anschließend immer wieder abspulen (z. B. Apportieren oder Hürden beim Agility schnell überwinden), sondern viel mehr genau auf die Anweisungen des Hundehalters reagieren, denn anstatt eine Hürde einfach mit einem Sprung zu meistern, kann auch gefragt sein, sie zu umrunden – und das auch dann, wenn zwei Meter weiter ein leckeres Würstchen lockt.

Die Kommunikation des Hund-Mensch-Teams steht also im Vordergrund und der Hund lernt dabei, noch intensiver auf seinen Menschen zu achten und nicht einfach nur das zu tun, was man sonst immer wieder von ihm erwartet hat. Der Hund wird somit nicht nur körperlich, sondern auch mental gefordert und beim Training richtig ausgelastet. Was sich anstrengend anhört, bringt aber vor allem eins: Spaß! Und der kommt beim Crossdogging wirklich nicht zu kurz.

Für wen ist Crossdogging geeignet?

Crossdogging ist nicht nur ein Allrounder in den Aufgaben, sondern auch eine Sportart, die zu nahezu allen Hunden passt. Von jung bis alt kann jeder Hund Spaß an den unterschiedlichen Übungen haben und auch wenn es körperliche Einschränkungen gibt, ist Crossdogging ein geeigneter Sport. Da es hier nicht darauf ankommt beispielsweise Hürden in gewissen Höhen zu überspringen, sondern viel mehr gelenkschonend gearbeitet wird, ist ein Training bis ins hohe Hundealter möglich.

Crossdogging ist auch für junge Hunde geeignetAuch junge Hunde haben natürlich ihren Spaß an den Aufgaben und wachsen an dem Training mit ihrem Menschen. Die Kommunikation wird verbessert und der gemeinsame Spaß stärkt die Bindung. Theoretisch kann man sogar mit Welpen das Crossdogging beginnen, jedoch ist hier die Schwierigkeit, dass der Hund seinen Menschen noch nicht so gut kennt und die Deutung seiner Mimik und Gestik noch viel Konzentration erfordert. Die fehlt dann oft bei der Bewältigung der Aufgaben, so dass man hier nicht zu früh anfangen sollte, um den Welpen nicht zu überfordern.

Während viele Menschen beispielsweise beim Agility mit der eigenen Ausdauer kämpfen, gibt es beim Crossdogging auch hier keine Einschränkungen. Jeder Mensch ist dazu in der Lage, wenn er mit seinem Hund gemeinsam trainieren möchte. Und sind Aufgaben, die ein in die Hocke gehen oder ähnliches erfordern, durch körperliche Einschränkungen nicht so gut möglich, gibt es genügend Alternativen, die vor allem Koordination und Kreativität benötigen.

Kurz gesagt: Jeder Mensch und auch jeder Hund (vom Chihuaha bis zur Dogge) können Crossdogging mit Spaß und Erfolg betreiben. Wichtig ist nur, das beide Lust darauf haben, Neues zu lernen, ihre Kommunikation verbessern möchten und sich gern Herausforderungen stellen.

Wie läuft das Crossdogging ab?

Beim Crossdogging durchläuft man gemeinsam mit dem Hund einen vorher aufgestellten Parcours, ähnlich wie man es vielleicht noch vom Zirkeltraining aus dem Schulsport kennt. An jeder Station werden vorher erklärte Übungen gemacht – und dabei geht es nicht immer nur bierernst zu, sondern es ist auch viel Spaß mit dabei, der auch die Lachmuskeln der Menschen trainiert.

Arbeitet man mit mehreren Teams, kann ein Team die Übungen ausführen, während das andere Team mitzählt, Punkte aufschreibt usw. Selbst wenn das Crossdogging als reine Freizeitbeschäftigung gedacht ist, macht so ein kleiner Wettkampf innerhalb der Trainingsgruppe viel Spaß und fordert zu Höchstleistungen auf. Ist das Team mit den Übungen fertig, wird gewechselt und Station für Station geht es weiter und der Hund führt viele verschiedene Übungen durch, die ihn fordern und natürlich auch fördern.

Hast Du das Crossdogging schon einmal ausprobiert oder könntest Du Dir vorstellen, dass es Dir und Deinem Hund Spaß macht?

Crossdogging: Hundesport querbeet(*)
  • Melanie Fydrich, Raphaela Niewerth
  • Herausgeber: Kynos
  • Auflage Nr. 12015 (11.05.2015)
  • Taschenbuch: 208 Seiten

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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