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Dank Heilerde den Reizdarm im Griff!

Irgendwann im letzten Jahr fing es an: Immer mal wieder bekam der Hund scheinbar grundlos für ein bis zwei Tage Durchfall oder musste spucken. Schon bald kam eine gewisse Regelmäßigkeit in diese Anfälle und irgendwann wurden die Abstände immer kürzer und die Schübe schlimmer. In dieser Zeit probierten wir viel aus. Anfangs dachten wir noch an einen Magen-Darm-Virus, dann sprach der Tierarzt von einer Gastritis und schließlich änderten wir einiges bei Futter & Co und hofften damit, der Ursache auf den Grund zu gehen und Devil endlich helfen zu können. Gewissheit bracht aber schließlich nur eine umfangreiche Untersuchung beim Tierarzt. Der sah eine seiner Vermutungen durch Blutergebnisse und weitere Tests bestätigt: Der Hund hat ein Reizdarm-Syndrom. Auslöser dafür gibt es viele (Unverträglichkeiten, Stress, und einiges mehr). Nun hatte der Schrecken einen Namen und das Problem konnte angegangen werden – mit Antibiotika und Heilerde.

Die Antibiotika-Gabe war als Soforthilfe für den Hund gedacht. Und obwohl wir nicht ganz glücklich waren, dem eh schon geschwächten Hund noch solche „Hammer“ zuzumuten, war es wohl in dem Moment eine gängige Therapie-Form, wie wir dann auch an anderen Stellen lesen konnten. Doch nur allein aufs Antibiotikum wollten wir uns nicht verlassen. Sondern wir wollten gleichzeitig noch etwas tun, was den Darm wieder beruhigt und somit für mehr Wohlbefinden sorgt. Eine Bekannte empfahl uns, Heilerde zu nutzen und damit eine Darmsanierung durchzuführen. Das haben wir getan und sind so froh, es ausprobiert zu haben. Es hat Devil gut geholfen.  Und es ist auch jetzt immer wieder die erste Maßnahme, wenn es in seinem Bauch grummelt oder sich erste Anzeichen von Durchfall zeigen.

Was ist Heilerde?

Heilerde wird aus Lössablagerungen gewonnen, die in er Eiszeit entstanden sind. Es handelt sich also dabei um ein rein natürliches Produkt, dass aufgrund seiner mineralogischen Zusammensetzung so besonders ist und einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Mensch und Tier hat. Je nachdem, aus welchem Abbaugebiet die Heilerde stammt, unterscheidet sich die Zusammensetzung der enthaltenen Mineralien ein wenig und auch die Farbe kann unterschiedlich sein. Allen gemein ist aber, dass sie auf vielfältige Arten eingesetzt werden können und schnell Linderung verschaffen.

Dabei wirkt die Heilerde bindend wie ein Schwamm für unterschiedliche Substanzen, Flüssigkeiten und sogar Gase. Noch dazu ist sie absorbierend, basisch und antibakteriell. Alles Eigenschaften, die für eine Besserung der Gesundheit sprechen. Enthalten in der Heilerde sind die Mineralien

  • HeilerdeMagnesium
  • Natrium
  • Kieselsäure
  • Kalzium
  • Kalium
  • Eisen
  • Silizium und
  • Lithium.

Darüber hinaus enthält die Heilerde noch Spurenelemente wie Selen, Zink, Mangan, Nickel und Kupfer. Es steckt also wirklich eine Menge drin, was gut für uns und unsere Vierbeiner ist.

Wo kann Heilerde helfen?

Wie schon erwähnt, haben wir die Heilerde hauptsächlich für die Darmsanierung unseres Hundes gekauft. Wenn es zu Durchfall oder anderen Magenproblemen kommt, kann mit Heilerde häufig geholfen werden, da sie eine stopfende Wirkung hat. Auch wenn der Magen übersäuert ist, bietet sich die Gabe von dem natürlichen Heilmittel an. Viele schwören auch darauf, dass die enthaltene Kieselsäure beim Aufbau von (Binde-)Gewebe gut unterstützen kann. Und ganz allgemein kann der Mineralienhaushalt damit natürlich auch aufgebessert werden. Bei alldem reicht es, dem Hund ein bisschen was über das Futter zu geben (Devil bekommt mit seinen 10 kg einen halben Teelöffel am Tag).

HeilerdeAber nicht nur innerlich kann die Heilerde angewendet werden. Auch äußerlich gibt es einige Anwendungsmöglichkeiten. So sind beispielsweise Wickel mit Heilerde eine oft angewendete Unterstützung bei Gelenkschmerz – beim Hund ebenso wie beim Mensch. Dazu wird die Erde einfach mit kalten Wasser zu einem Brei verrührt und dünn auf das Gelenk aufgetragen, das dann noch mit einem Handtuch umwickelt wird. Wenn möglich, sollte dieser Wickel für 15 Minuten auf dem Gelenk bleiben, bevor die Paste wieder abgewaschen wird. Wird diese Behandlung zwei- bis dreimal wöchentlich durchgeführt, kann es sehr wohltuend sein.

Was gibt es noch über die Heilerde zu wissen?

Neben den Anwendungsbeispielen, die wir hier genannt haben, kann Heilerde noch für viele weitere Beschwerden bei Tieren und Menschen angewendet werden. Positiv ist hierbei, dass es nicht extra Mittel jeweils für die Zwei- und Vierbeiner gibt. Beide können vom selben Produkt profitieren und so macht es auch immer Sinn, etwas im Haus zu haben. Irgendwer wird es zwischendurch garantiert mal brauchen.

Bei der Anwendung ist noch zu beachten, dass die Heilerde innerlich nur bei Bedarf oder als Kur über einen Zeitraum von ca. 1-2 Wochen gegeben werden sollte. Bekommen Hunde sie länger, kann es zu Verstopfungen durch die bindende Wirkung kommen. Wir geben sie bei Bedarf jetzt immer wenige Tage und Devil verträgt sie super. Momentan sind wir mit der Behandlung, die er bekommen hat, sei etwa drei Monaten ohne Schübe – und das ist ein riesiger Erfolg. Wir hoffen, dass wir den Reizdarm damit weiter gut im Griff haben.

Hast du schon einmal Heilerde verwendet? Wie sind deine Erfahrungen damit?

Letzte Aktualisierung am 19.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Bildcredits: Titelbild, Bild1, Bild2

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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