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Dogtap – Alle Infos zum Hund auf Smartphone!

Für jeden Hundehalter ist es wohl ein absolutes Horrorszenario: Der Hund läuft weg. Da kann der eigene Vierbeiner noch so gut erzogen sein, eigentlich perfekt auf Kommandos hören usw. Wenn sich der Hund irgendwo erschreckt oder in Panik gerät, hilft auch die beste Erziehung nichts. Dann gewinnt der Instinkt die Oberhand und schon können wir uns auf die Suche nach unserem Vierbeiner machen und dabei hoffen, dass irgendwer ihn findet und schnell wieder nach Hause bringt.

Damit ein gefundener Hund wieder zu seinen Besitzern gebracht werden kann, ist es natürlich erforderlich, dass es möglich ist, auf uns als Besitzer zu schließen. Dazu gibt es einige Möglichkeiten. Zu aller erst ist da natürlich der Chip, den heute jeder Hund haben sollte. Auf ihm sind die wichtigen Informationen gespeichert und mit einem entsprechenden Lesegerät kann dieser Chip ausgelesen werden. Nur leider hat so ein Lesegerät nicht jeder im Haus und man muss zum Tierarzt, Tierheim oder teilweise auch zur Polizei, um die Informationen zum Hundehalter zu bekommen. Das macht es nicht gerade einfacher und bedeutet meist noch viel mehr Stress für das Tier, als es eh schon hat.

Natürlich kann man zusätzlich zum Chip auch noch auf andere Art und Weise Kontakt-Infos hinterlegen. Es gibt Geschirre und Halsbänder, in die man die Telefonnummer einsticken lässt, es gibt Anhänger, in denen man Adressdaten hinterlegen kann usw. Wir haben da schon so einiges ausprobiert, aber so wirklich überzeugt hat uns bisher noch nichts. Entweder war der Anhänger nicht gerade praktisch und ‚lange haltbar‘ – oder es war schwierig, Informationen zu aktualisieren. Beides ist für uns aber wichtig.

So freuten wir uns sehr, als wir auf Twitter mit Marc von Dogtap ins Gespräch kamen. Und noch größer war die Freude, als Marc uns anbot, das Dogtap doch einmal zu testen. Und das haben wir jetzt getan und berichten hier natürlich auch gern darüber.

Was ist Dogtap?

Das Dogtap lässt sich leicht am Geschirr oder Halsband anbringenDogtap ist ein Anhänger, der leicht an Geschirr oder Halsband angebracht werden kann. Bis dahin nichts Neues – neu ist allerdings die Art, wie hier die Daten über Hund und Halter untergebracht werden. Denn die sind im Anhänger selbst gespeichert und können mit einem normalen Smartphone ausgelesen werden. Bei Dogtap wird das als ID Tag System bezeichnet und um die Daten zu erhalten, muss man nicht mehr tun, als sein Smartphone auf das Dogtap zu halten. Durch die Berührung der beiden Komponenten werden die Daten dann automatisch angezeigt.

Das funktioniert allerdings nur, wenn das Smartphone die NFC-Technologie unterstützt. Neuere Android-Smartphones tun das eigentlich alle, bei den iPhones ist das allerdings nicht immer der Fall. Doch auch da hat man bei Dogtap mitgedacht und vorgesorgt: Es gibt noch zusätzlich einen QR Code, den man ganz einfach scannen kann. Damit setzt das Dogtap also auf moderne Technik und wir müssen ehrlich gestehen, dass uns gerade das sehr angesprochen hat, da wir im Herzen doch kleine Geeks sind und auf technische Spielereien immer anspringen.

Dank Dogtap kann also so ziemlich jeder mit Smartphone (und das haben inzwischen ja die meisten), ein Profil des Hundes auslesen, alle wichtigen Infos über den Hund und den Besitzer bekommen (da gehen wir gleich noch drauf ein) und somit schnell reagieren, ohne den Hund erst noch wo anders hinbringen zu müssen, um den Chip auslesen zu lassen. Jetzt könnte man ja anmerken, dass halt nicht jeder ein Smartphone hat, beispielsweise Rentner haben doch eher noch ältere Handys. Ja, ist ein Argument, aber sicher ist der nächste Mensch mit Smartphone nicht weit und kann da helfen. Das Argument ist als für uns eher unbedeutend.

Wie funktioniert das mit Dogtap?

Der Dogtap ist schön verpackt angekommenWir haben uns, nachdem Marc uns kontaktiert hatte, für ein schwarzes Dogtap entschieden und schon zwei Tage später hatten wir ihn (hübsch verpackt) in der Post. Mit der beiliegenden Infos waren die nächsten Schritte schnell klar: Smartphone aufs Dogtap legen, Account erstellen und Profil ausfüllen. Das haben wir natürlich auch gleich getan und waren echt erstaunt, welche Möglichkeiten da geboten werden.

Beim Dogtap kann man nicht einfach nur eine Telefonnummer oder Adresse hinterlegen, sondern wirklich vielfältige Angaben zum Hund machen, die beim Auffinden helfen können. Neben einem Hunde-Steckbrief kann man beispielsweise die Daten des Tierarztes hinterlegen oder weitere Angaben zum Hund machen. Dazu gehören zum Beispiel Angaben zu seinem Verhalten Fremden gegenüber, ob der Hund Medikamente oder spezielles Futter benötigt, Allergien oder besondere Eigenarten hat etc. Auch für besondere Merkmale sowie die Chip-, Tasso- und Versicherungsnummer ist Platz. Hier wird also wirklich sehr viel geboten, was im Fall der Fälle durchaus wichtig sein kann.

Die Bedienung des Dogtap-Profils ist sehr einfach und mit E-Mail Adresse und Passwort kann man sich jederzeit wieder einloggen und Änderungen vornehmen, wenn sich vielleicht die Adresse oder Telefonnummer geändert hat.

Das Dogtap in der Praxis

Aber das schönste Dogtap (und es ist wirklich ein schöner Anhänger) nutzt ja nichts, wenn es in der Praxis, also am Hund, nicht überzeugt. So kam bei uns das Dogtap gleich ans Geschirr und ist da jetzt seit über einer Woche im Einsatz. Anfangs hatten wir die Befürchtung, dass der Anhänger für unseren Cavalier King Charles Spaniel zu groß sein könnte (Abmessung: L: 40mm, W: 28mm, H: 1,5 mm) und somit laut klappernd am Geschirr hin und her fliegt. Die Bedenken waren jedoch unbegründet. Auch bei einem kleinen Hund ist die Größe vollkommen in Ordnung und es stört den Hund nicht.

Das Dogtap verfügt auch über einen QR CodeIm Alltag hat sich das Dogtap bisher auch gut bewährt. Es hat schon Bekanntschaft mit kratzigen Büschen gemacht, hat den ersten Schnee des Winters miterlebt und auch einige Regengüsse – und in allen Situationen ließ es sich leicht auslesen und kam auch ohne Blessuren davon. Den Praxis-Test hat es also auch bestanden.

Und somit lautet unser Fazit: Wir können das Dogtap nur empfehlen. Es ist ein schöner Anhänger, der für den Notfall alle wichtigen Informationen bereit stellt und somit dabei helfen kann, dass ein entlaufener Hund schnell wieder nach Hause kommt. Der Anhänger ist in vielen Farben erhältlich und lässt sich ganz einfach mit einem Smartphone auslesen. Dass ein Smartphone benötigt wird, mag für einige vielleicht ein Nachteil sein, wir sehen darin jedoch kein Problem und finden diese Lösung wesentlich besser als sich nur auf einen Chip zu verlassen.

An dieser Stelle vielen Dank an Marc und das Team von Dogtap, dass uns den Anhänger zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Wer jetzt neugierig geworden ist, findet noch viele Infos und natürlich auch Links zur Bestellung direkt auf Dog-Tap.de – dort gibt es dann auch noch die Links zu allen Social Networks, auf denen Dogtap vertreten ist.

 

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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