dogeridoo https://dogeridoo.com Das Portal für Hunde-Liebhaber Fri, 26 May 2017 11:15:36 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 https://dogeridoo.com/wp-content/uploads/2016/02/cropped-logo_amp-32x32.png dogeridoo https://dogeridoo.com 32 32 Born to be Wild – Sonnenbrille für Hunde https://dogeridoo.com/born-to-be-wild-sonnenbrille-fuer-hunde/ https://dogeridoo.com/born-to-be-wild-sonnenbrille-fuer-hunde/#respond Fri, 26 May 2017 11:15:36 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3278 Wir alle kennen es: Kaum wird es warm und sonnig draußen, werden unsere Hunde übermütig und müssen ihre Nase ständig im Wind haben. Normal ist es ja kein Problem, doch wenn man zur Gassiwiese mit dem Auto fahren muss, sind die Augen des Hundes unter Umständen einer großen Gefahr ausgesetzt. Die Rede ist von der …

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Wir alle kennen es: Kaum wird es warm und sonnig draußen, werden unsere Hunde übermütig und müssen ihre Nase ständig im Wind haben. Normal ist es ja kein Problem, doch wenn man zur Gassiwiese mit dem Auto fahren muss, sind die Augen des Hundes unter Umständen einer großen Gefahr ausgesetzt. Die Rede ist von der Bindehautentzündung.

Sicher auch bei Gegenwind

DIe Sonnenbrille für den HundMan kann jetzt natürlich die Scheiben seines Autos geschlossen halten und so die Gefahr komplett bannen, aber das macht ja nur halb so viel Spaß, oder? Setz Deinem stattdessen Hund doch lieber eine Sonnenbrille auf. Ja, Du hast richtig gelesen, eine Sonnenbrille für den Hund. Klar das man da keine herkömmliche für Menschen verwenden kann, sondern auf eine speziell für Hunde entwickelte zurückgreifen muss. Aber wenn sich der Hund erstmal daran gewöhnt hat, kann er nach Herzenslust die Nase in den Wind halten ohne eine Bindehautentzündung zu riskieren.

Mein Hund ist eine coole Sau

Das ganze hat aber noch einen weiteren Vorteil. Dein Hund wird durch die Sonnenbrille zu einer richtig coolen Sau. Jeder kennt die Bilder von den coolen Hunden mit Brillen, die aussehen wie damalige Fliegerbrillen, die in den Anfängen der Luftfahrt verwendet wurden. Da braucht man nur noch einen weißen Schal und der „Roter Baron“ Look ist nahezu perfekt 😉

Worauf sollte ich bei einer Sonnenbrille achten?

Zu allererst musst Du schauen, dass Deinem Hund die Brille passt. Einige Hersteller machen hierzu sehr genaue Angaben, sodass man schon vor dem Bestellen bzw. Kauf schauen kann, ob die Sonnenbrille dem Hund passt. Ist diese Hürde genommen, sollte man schauen, dass sie eine Schutzschicht um das Gestell haben, damit sich die Brille dem Kopf des Hundes anpassen kann. Auch Druckstellen werden durch eine gute Polsterung vermieden. Weiterhin ist es wichtig, dass auch Luft hinter den Gläsern zirkulieren kann. Belüftungslöcher oben oder unten sind also extrem wichtig. Als letzen Punkt solltest Du schauen, dass die Gläser kratzfest sind und auch einen UV-Filter haben.

Die Sonnenbrille, die ich hier einmal stellvertretend herausgesucht habe, ist eher für größere Hunde geeignet, aber in den empfehlungen findet man auch Brillen für kleinere Hundegrößen.

Die Sonnenbrille jetzt bei Amazon.de anschauen

Hier noch ein paar Facts zu der Sonnenbrille

  • Funktionelles Design – Schutz gegen UV, Wind & Wasser
  • Leichter und faltbar Rahmen
  • Breite Nase Bruecke
  • Schlagfeste nicht beschlagende Gläser / 100% UV-Schutz
  • Verstellbarer Kopf und Kinnriemen, über 25CM-43CM.

Bildcredits: Titelbild von jasongillman

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Ein echtes Scheiß-Thema! https://dogeridoo.com/hundehaufen/ https://dogeridoo.com/hundehaufen/#respond Wed, 24 May 2017 15:26:42 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3271 Entschuldige diese eher ungewohnte Ausdrucksweise. Normalerweise bin ich kein Freund davon, solche Wörter in einem Artikel oder sonst irgendwo online zu benutzen. Macht keinen guten Eindruck und hilft auch in den seltensten Fällen weiter. Doch hier wird die Regel durch die berühmte Ausnahmen bestätigt: Da es um die Hinterlassenschaften unserer Hunde (also die Hundehaufen) geht …

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Entschuldige diese eher ungewohnte Ausdrucksweise. Normalerweise bin ich kein Freund davon, solche Wörter in einem Artikel oder sonst irgendwo online zu benutzen. Macht keinen guten Eindruck und hilft auch in den seltensten Fällen weiter. Doch hier wird die Regel durch die berühmte Ausnahmen bestätigt: Da es um die Hinterlassenschaften unserer Hunde (also die Hundehaufen) geht und auch darum, wie damit umgegangen wird, darf ich wohl die Dinge auch mal beim Namen nennen. Also keine Angst, ich werde jetzt zukünftig nicht in Fäkalsprache drauf los schreiben – aber sehr wohl in Klartext!

Wird über die Lieblingsbeschäftigungen von Hunden bzw. dem idealen Tagesablauf gesprochen, heißt es oft scherzhaft: fressen, kacken, schlafen. Das erste und das Letzte wird von allen wohlwollen abgenickt und für gut befunden, doch die Tätigkeit in der Mitte ruft nicht gerade Wohlwollen hervor. Klar, so ein Hundehaufen ist nichts, womit man sich gern beschäftigt. Absolut verständlich. Aber was vorne hinein geht, muss halt auch hinten wieder raus, also ist es das Natürlichste der Welt. Und genauso natürlich sollte es für jeden Hundehalter sein, den Hundehaufen zu entsorgen. Aber wir leben nun mal nicht in einer perfekten Welt und somit gibt es immer wieder Ärger um das Thema Hundehaufen.

Hundehaufen entsorgen für den Weltfrieden

HundehaufenKennst Du das folgende Szenario: Du gehst mit Deinem Hund spazieren, ihr genießt das schöne Wetter und alles ist perfekt. Plötzlich verspürt Dein Hund ein dringendes Bedürfnis, führt vielleicht noch sein kleines Ritual aus und setzt dann seinen Hundehaufen ab. Noch bevor Du jedoch den Kotbeutel aus der Tasche kramen kannst, hörst Du schon von hinten den ärgerlichen Ausruf „Hey, machen Sie gefälligst die Scheiße von Ihrem Köter weg!“ Nett, oder? Manchmal läuft es auch ein wenig anders ab und die Menschen bleiben sogar stehen, beobachten den Hund beim Absetzen des Haufens und schauen genau, ob der Hundehaufen auch blitzschnell und restlos eingetütet wird – unter ihrem stechenden Blick.

Hat man den Kotbeutel also immer schnell zur Hand und macht das Häufchen am besten schon weg, bevor es den Boden auch nur erreicht, ist man sicher und muss keine Angst haben, von Mitmenschen angegangen zu werden. Ja, mag etwas überdreht klingen und natürlich ist es im Ansatz wichtig, dass darauf geachtet wird, dass jeder die Haufen auch entsorgt. Aber das geht halt auch auf die freundliche Art und Weise. So kommt man sich jedoch als Hundehalter wie ein Schwerverbrecher vor, wenn das Wuffi sein Geschäft erledigen muss. Ich weiß, wovon ich rede, denn wir haben einen Hund, der grundsätzlich nur mitten auf den Weg seinen „Kacka-Dance“ aufführt und dann über ein bis zweiter Meter weiter wandert, während er das Geschäft erledigt. Da wird der Hundehaufen vom Vierbeiner so richtig zelebriert und darauf geachtet, dass auch jeder im Umkreis von 50 Metern zuschaut. Somit sind wir für viele der Staatsfeind Nummer Eins!

Hundehaufen gehören nicht auf Wege, Straßen etc.

HundehaufenIch denke, als verantwortungsvolle Hundebesitzer sind wir alle uns darüber einig, dass Hundehaufen nicht liegen gelassen werden. Die Beutelchen zur Entsorgung sind im Handel wirklich günstig zu kaufen und zur Not gibt es ja nahezu überall die Beutelspender, an denen man sich bedienen kann. Ich muss bei mir schon selbst etwas grinsen, denn egal welche Hose oder Jacke ich anziehe, in jeder Tasche findet sich mindestens ein Beutelchen. So bin ich immer gewappnet. Ich gehöre also zu denen, die brav die Hinterlassenschaften wegräumen und auch jederzeit mit Beuteln aushelfen kann, wenn jemand anderes sie vergessen hat.

Gleichzeitig ärgere ich mich selbst auch darüber, wenn andere die Haufen liegen lassen. Wir haben in der Nachbarschaft auch jemanden, der seinen Hund überall die Haufen absetzen lässt – ohne auch nur einen wegzuräumen. Der Hund ist ein Boxer, die Haufen sind also nicht gerade von der kleinen Sorte. Die Folge der Ignoranz dieser Hundehalter: Überall stehen in der Umgebung auf Grünstreifen Schildchen, dass dort kein Hundeklo ist. Und geht man mit dem eigenen Hund dort vorbei, erntet man schon die bösen Blicke – auch wenn Größe der Häufchen mit Größe des Hundes nicht zusammen passen.

Hunde leiden unter Menschen

HundehaufenGerade heute hab ich eine Artikel gelesen, der dann aber dem Fass den Boden ausgeschlagen hat. Nicht weit von hier wurde ein kleiner, herzkranker Chihuahua mit einem Tritt zwei Meter durch die Luft befördert – wegen eines Häufchen-Streits. Während ein Mann gerade an einem Baum ein „Hier ist kein Hundeklo“-Schild montiert hat, geht Frauchen mit Chihuahua in der Nähe vorbei. Der kleine Hund hob sein Beinchen, erledigte sein kleines Geschäft und hörte wohl im selben Moment schon das Gezeter des Mannes, bevor er durch die Luft flog. Von einem Hundehaufen war absolut nichts zu sehen, aber anscheinend hielt der Mann schon ein paar Urintropfen auf dem Grünstreifen für eine absolute Frechheit.

An anderen Stellen geht man noch radikaler gegen Hunde vor. Weil einige wenige Herrchen oder Frauchen keine Lust haben, die Hundehaufen zu beseitigen, wird halt einfach Gift ausgelegt – und viele Hunde müssen qualvoll sterben für etwas, für das sie gar nichts können. Allein beim Gedanken daran platzt einem doch schon die Hutschnur, oder? So bleibt nur die Hoffnung, dass zukünftig auch die letzten Hundehalter endlich aufwachen und auch für das, was aus den Hunden heraus kommt, die Verantwortung zu übernehmen. Denn scheiße ist es nur, wenn gerade das nicht getan wird!

Bildcredits: Titelbild Pixel2013, Bild1 Pezibear, Bild2 Lirinya, Bild3 Bykst

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2 Bälle in einem – Doppelter Spaß für den Hund https://dogeridoo.com/kong-ball-jumbler/ https://dogeridoo.com/kong-ball-jumbler/#respond Fri, 19 May 2017 11:29:50 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3264 Dieser Ball ist die ultimative Steigerung an Spaß für jeden Balljunky. Wenn Deinem Hund ein Ball zu wenig ist, versuch doch mal den „Kong Ball Jumbler„! Bei dem Kong Ball Jumbler handelt es sich um einen Ball der in einem Ball versteckt ist. Doch warum soll das meinen Hund interessieren? Ganz einfach! Dein Hund wird …

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Dieser Ball ist die ultimative Steigerung an Spaß für jeden Balljunky. Wenn Deinem Hund ein Ball zu wenig ist, versuch doch mal den „Kong Ball Jumbler„!

Kong Ball JumblerBei dem Kong Ball Jumbler handelt es sich um einen Ball der in einem Ball versteckt ist. Doch warum soll das meinen Hund interessieren? Ganz einfach! Dein Hund wird versuchen an den inneren Ball irgendwie heranzukommen. Doch jetzt kommt der eigentliche Clou … wenn Dein Hund in den Außenball beißt quietscht er laut los.

Der Kong Ball Jumbler

Das Quitschen spornt den Hund natürlich zusätzlich an und animiert ihn  zum Spielen und Toben. Das für den Hund Gemeine ist jedoch, dass der Ball nicht so viel Angriffsfläche bietet, wo er hineinbeißen kann. Denn die einzigen „guten“ Stellen sind nur die beiden Griffe an den Seiten. Diese eignen sich übrigens auch hervorragend zum Werfen des Balls und somit kann man den Ball auch perfekt als Apportierspielzeug verwenden.

Aufgrund der Erfahrungen der Firma Kong im Bereich von Hundespielzeug, kann man davon ausgehen, dass das Spielzeug eine sehr lange Lebensdauer hat und selbst dem eifrigsten Balljunky standhalten wird.

Devil der Balljunky

Unser Devil ist ja auch so ein Balljunky und wir haben bestimmt schon 100 verschiedene Bälle zuhause, aber ich bin mir fast 100%ig sicher, dass Devil hier demnächst Spielball Nr. 101 begrüßen wird. Grund dafür ist allein schon die Tatsache, dass es sich hier um zwei Bälle handelt und ich sehen will, wie er damit spielt und versucht den inneren Ball zu befreien.

Mit einer Größe von 14x14x14cm und mit einem Gewicht von ca. 270 Gramm ist er gut für Hunde jeglicher Größe geeignet. Die Farbe kann man leider nicht beeinflussen, aber ich glaube das ist dem Hund am Ende relativ egal. Hauptsache ist, dass das Spielzeug Spaß macht 😉

Das Spielzeug jetzt bei Amazon.de kaufen

Bildcredits: Titelbild von AdinaVoicu

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Mehr Action beim Gassi gehen https://dogeridoo.com/mehr-action-beim-gassi-gehen/ https://dogeridoo.com/mehr-action-beim-gassi-gehen/#respond Wed, 17 May 2017 18:13:22 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3256 Gassi gehen gehört wohl zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer Hunde. Sie können dann rennen, schnüffeln, mit Hunde-Kumpels toben und einiges mehr. All das macht Spaß und tut der Hunde-Seele so richtig gut, aber es geht noch mehr. Leider verlaufen Spaziergänge oft nach dem Schema: Herrchen oder Frauchen hängt am Telefon und der Hund macht sein eigenes …

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Gassi gehen gehört wohl zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer Hunde. Sie können dann rennen, schnüffeln, mit Hunde-Kumpels toben und einiges mehr. All das macht Spaß und tut der Hunde-Seele so richtig gut, aber es geht noch mehr. Leider verlaufen Spaziergänge oft nach dem Schema: Herrchen oder Frauchen hängt am Telefon und der Hund macht sein eigenes Ding. So sieht man es hier zumindest immer wieder und ich denke, das wird auch an anderen Orten so sein. Dabei ist doch gerade das Gassi gehen super dazu geeignet, Abwechslung ins Hundeleben zu bringen, gemeinsam Spaß zu haben, den Hund fit zu halten und auch geistig zu fordern und zu fördern!

Wald- und Wiesen-Agility, City-Fitness-Pfade und Pausen-Parcours – das sind nur einige der Dinge, die bei uns immer mal wieder auf dem Plan stehen, wenn wir mit dem Hund Gassi gehen. Für mehr Abwechslung sorgen dann noch Ball-Spiele, Verstecken spielen und andere Dinge. Und manchmal passiert auch gar nichts, außer das wir gemeinsam rennen oder immer mal wieder den Rückruf oder andere Grund-Kommandos trainieren, damit die ja nicht in Vergessenheit geraten. Das Gassi gehen ist hier also meist mehr als nur ein Spaziergang – und ich denke, unser Hund genießt das mindestens genauso wie wir. Und wir können uns sicher sein: Es müssen nicht jeden Tag viele Kilometer gegangen werden – auch kleine Runden können Hunde auslasten, wenn sie den genügend Action anderer Art bieten.

Warum mehr Action beim Gassi gehen?

Gassi gehenIch muss zugeben, teilweise ernten wir schon seltsame Blicke, wenn wir mal wieder beim Gassi gehen für Action sorgen. Aber ganz ehrlich? Das ist mit egal. Egal ist mir aber nicht der Spaß und die Auslastung unseres Hundes. Wenn man sich mal überlegt, dass Hunde bis zu 20 Stunden am Tag schlafen beziehungsweise ruhen, dann ist klar: In den übrigen vier Stunden darf es ruhig mal ein bisschen actionreicher zugehen. Und so wird ein Spaziergang richtig aufregend, wenn alle Bedürfnisse von Hund und Mensch erfüllt werden.

Keine Angst, das klingt alles viel anstrengender, als es in Wirklichkeit ist. Ich glaube sogar, es ist weit weniger anstrengend, als so manche Gassi-Runde von anderen, bei denen mächtig Kilometer abgerissen werden. Das machen wir zwar auch hin und wieder (Abwechslung muss sein), aber nicht jeden Tag. So kann es auch mal vorkommen, dass wir wirklich nur kleine Runden gehen, die dann aber voller Spaß und Kopf- oder Körperarbeit für den Hund stecken und er danach froh ist, wenn er wieder in sein Körbchen gehen kann. Doch was lässt sich draußen alles machen?

Gassi gehen im Wald

Du gehst gern mit Deinem Hund im Wald Gassi? Super! Das ist eigentlich nichts anderes als ein riesig großer Hundeplatz, auf dem Du mit Deinem Hund das Wald- und Wiesen-Agility trainieren kannst. Wie das geht? Ganz einfach: Such Dir alles, was als Hindernis für den Hund herhalten kann und lass es ihn überqueren, umrunden oder was auch immer. Baumreihen eignen sich toll zum Slalom-Lauf, Äste auf dem Boden können übersprungen werden, ein Baumstamm kann zum Balancieren dienen und um den Baumstumpf lässt es sich prima drum herum laufen. Hindernisse gibt es im Wald überall, wenn Du nur ein wenig schaust. Langeweile kommt da nicht auf.

Gerade wenn man zu zweit mit dem Hund Gassi geht, kann sich auch toll einer im Wald verstecken und sich dann vom Hund suchen lassen. Bäume und ähnliches bieten tolle Möglichkeiten dazu und es ist wirklich kein großer Aufwand. Aber Vorsicht: Denkt bitte dran, dass der Wald nicht euch gehört und auch andere Tiere darin leben. Wo Leinenpflicht herrscht, sollte dieser auch nachgekommen werden und gerade in Zeiten, in denen die Wald-Tiere ihren Nachwuchs bekommen und groß ziehen, sollte man sich aus dem Unterholz heraus halten.

Gassi gehen auf Feld- und Wiesen-Wegen

Gassi gehenAber auch außerhalb des Waldes gibt es so einiges zu erleben. Wenn aus welchen Gründen auch immer die Zeit knapp ist, sind wir gern auf einer großen Wiese und powern da so richtig mit Ball, Safestix oder auch Frisbee. Das Apportieren macht den meisten Hunden Spaß und wenn mehr der Kopf als die Beine ausgelastet werden soll, versteckt man die Dinge einfach und lässt den Hund suchen. Ist mehr Zeit vorhanden, dann können auch kleine Fährten gegangen werden – ein echter Spaß für Schnüffelnasen.

Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen einfach zu hoch sind, um sich viel zu bewegen, findet man uns oft unter einem großen Baum an einer Wiese. Dort lässt es sich wunderbar entspannen und dösen – aber auch gemeinsam spielen. Sitzen wir alle gemeinsam im Gras, hat der Hund viel Spaß daran, unter unseren leicht angewinkelten Beinen durchzurobben oder drüber zu springen. Auch Tricks lassen sich an einem schattigen Plätzchen wunderbar üben und Leckerchen werfen und suchen lassen, geht eh immer.

Action beim Gassi gehen in der Stadt

Das Gassi gehen an der Straße oder in einer Fußgängerzone ist für Hunde mäßig interessant – außer man lässt sie an jeder Ecke und jedem Laternenpfahl schnüffeln. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass sie schnell auch mal etwas aufnehmen, was lieber nicht in ihre Bäuche wandern sollte. Da ist ein bisschen Action doch viel besser. Und dazu gibt es auch überall genügend Möglichkeiten.

Wenn wir bei uns durch die Straßen und die Fußgängerzone gehen, tun wir das immer mit wachem Blick. Gibt es größere Treppen? Der Hund liebt es, sie hinauf und hinunter zu laufen. Fahrradständer aus Beton? Da üben wir gern mal das Pfote auflegen. Die Umrandung des Brunnens ist toll zum Balancieren und auch sonst findet sich immer was, was umrundet oder übersprungen werden kann. So wird jeder Weg zum Parcours und Hund und Mensch haben jede Menge Spaß miteinander.

Fazit

Beim Gassi gehen muss man nicht einfach nur nebeneinander her laufen – man kann auch richtig viel Spaß haben und aus den Möglichkeiten, die eh gegeben sind, sehr viel machen. Etwas Fantasie gehört natürlich dazu und man darf auch keine Angst vor seltsamen Blicken von anderen haben – aber der glückliche Hund ist eh wichtiger! Wer jetzt denkt, dass unser Hund ja wirklich Stress haben muss, wenn wir ihn überall über Stock und Stein jagen, den kann ich beruhigen. Natürlich werden diese Spiele nicht die ganze Zeit gemacht, sondern immer mal für ein paar Minuten zwischendurch. Ansonsten darf der Hund auch laufen, schnüffeln oder einfach chillen wie er möchte!

Bildcredits: StockUnlimited

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Eisspielzeug für einen coolen Sommer https://dogeridoo.com/eisspielzeug-fuer-einen-coolen-sommer/ https://dogeridoo.com/eisspielzeug-fuer-einen-coolen-sommer/#respond Fri, 05 May 2017 09:44:25 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3240 Wenn ich etwas weiß, dann ist es, dass der Sommer kommt und er wird wieder sehr, sehr warm werden. Mensch und Tier versuchen dann die Bewegungen in der Mittagshitze auf ein Minimum zu reduzieren. Und man würde für eine Abkühlung alles tun. Viele Menschen haben daher einen kleinen Vorrat an Eis in ihrem Eisschrank, um …

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Wenn ich etwas weiß, dann ist es, dass der Sommer kommt und er wird wieder sehr, sehr warm werden. Mensch und Tier versuchen dann die Bewegungen in der Mittagshitze auf ein Minimum zu reduzieren. Und man würde für eine Abkühlung alles tun. Viele Menschen haben daher einen kleinen Vorrat an Eis in ihrem Eisschrank, um so schnell eine leckere Kühlung zu erhalten.

Doch was machen wir mit dem Hund?

Frostiges für den SommerEinige Eissorten können für den Hund gefährlich bis zu lebensbedrohlich werden. Und wer nicht gerade extra Hundeeis hat, kommt auf mitunter tolle Ideen. So muß es auch dem Erfinder dieses speziellen Spielzeugs gegangen sein. Man füllt die Form einfach zu 90% mit Wasser und legt sie ein paar Stunden in den Eisschrank. Im gefrorenen Zustand hat der Hund dann eine tolle Möglichkeit sich etwas Abkühlung zu verschaffen.

Das Eisspielzeug hält für Stunden

Das Abschlecken der Form wird schnell für eine kühlende Wirkung sorgen. Und aufgrund der Menge an Eis, die in der Form ist kann es bis zu 1,5 Std. dauern bis der Spass vorbei ist. Im Hochsommer kann es natürlich sein, dass das Eis etwas schneller schmilzt. Aber man kann ja z. B. zwei Formen verwenden, um so die dauerhalte Kühlung des Hundes „sicherzustellen“.

Die Eisformen gibt es in verschiedenen Formen und auch Farben. Es gibt sie als klassische „Eis am Stil“ Form oder aber auch in Waffeleisform. Jetzt mußt Du nur noch rausfinden, was für ein Eis Dein Hund bevorzugt 😉

Das sollte man wissen:

Bitte nicht mehr als zu 90% mit Wasser füllen. Wasser dehnt sich aus und könnte die Form beschädigen. Um das Eis komplett durchzufrieren, solltest Du es min. 4 – 5 Stunden ins Eisfach legen. Die Form hat eine Größe von 14x7x2,5cm (Eis am Stil) bzw. 6x6x12cm (Waffeleis). In beiden Variationen befindet sich am unteren Ende eine Art „Korken“ mit dem man das ganze sicher verschießen kann.

Wenn man die Eisform dem Hund zum Spielen gibt, sollte man das auf jedem Fall beobachten, um nicht ein versehentliches Verschlucken des Korkens (sofern der Hund ihn abbekommt) zu provozieren.

Fazit:

Da unser Devil das Baden in Teichen oder Bächen nicht mag, werden wir auf jeden Fall ein oder zwei dieser Formen kaufen, um den kommenden Sommer unserem „Zottelviech“ so angenehm wie möglich zu machen.

Das Eisspielzeug jetzt bei Amazon.de kaufen

Bildcredits: Titelbild von Porch

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7 Gründe, warum Hunde sich nicht kennenlernen müssen https://dogeridoo.com/7-gruende-hundebegegnungen/ https://dogeridoo.com/7-gruende-hundebegegnungen/#comments Tue, 02 May 2017 15:26:47 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3233 Hunde sind soziale Wesen und wann immer sie aufeinandertreffen, freuen sie sich und können es kaum abwarten, sich zu beschnüffeln. Kaum ist das geschehen, beginnt dann auch schon das gemeinsame Spiel, bevor man dann einige Minuten später wieder lächelnd seiner Wege geht. Das ist die optimale Vorstellung, wenn es um Hundebegegnungen geht. Nur leider läuft …

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Hunde sind soziale Wesen und wann immer sie aufeinandertreffen, freuen sie sich und können es kaum abwarten, sich zu beschnüffeln. Kaum ist das geschehen, beginnt dann auch schon das gemeinsame Spiel, bevor man dann einige Minuten später wieder lächelnd seiner Wege geht. Das ist die optimale Vorstellung, wenn es um Hundebegegnungen geht. Nur leider läuft kaum etwas auf der Welt optimal – und Hundebegegnungen (wahrscheinlich noch an der Leine) erst recht nicht.

Immer wieder trifft man sie, die „Der-tut-nixe“, die unangeleint durch die Gegend laufen und so rein gar nichts davon halten, Frauchen oder Herrchen ihr Ohr zu schenken. Da kann noch so sehr gerufen werden, die Hunde gehen ihres Weges. Und diese führen oftmals geradewegs zu einem anderen Hund, der nichtsahnend und angeleint um die Ecke kommt. Was dann kommt, kennen wir wohl alle: Gekläffe, um einen herum tanzende Hunde, die einen fast zu Fall bringen und im schlimmsten Fall noch eine Rauferei, die für einen Hund oder für einen selbst mit dem Besuch beim Arzt endet.

Nicht immer sind Hundebegegnungen eine gute Idee

HundebegegnungenWir kennen oben genannte Situation gut. Wir haben sie selbst schon oft genug erlebt und wissen, wie blöd es ist, den fremden Hund zu vertreiben, während man den eigenen sichert. Spaß sieht definitiv anders aus. Und dann kommt vom menschlichen Gegenüber noch der Spruch: „Lassen Sie die beiden doch spielen, die machen sich das schon allein aus“. Da könnte man schon mal aus der Haut fahren und nicht selten habe ich schon überlegt, einen Flyer mit allen möglichen Gründen zu drucken, warum ich keine fremden Hunde auf uns zustürmen lassen möchte.

Was auf dem Flyer stehen würde?

7 Gründe, warum Hunde sich nicht kennenlernen müssen:

  1. Nicht jeder Hund findet seine Artgenossen so toll, dass er sofort mit ihnen toben will. Es soll Exemplare geben, die beobachten andere gerne beim Spielen miteinander, bleiben aber lieber beim Zuschauen. Deshalb sind sie nicht komisch oder schlecht sozialisiert, sie mögen es halt nur nicht.
  2. Es gibt Hunde, die im Training sind. Vielleicht wird die Aufmerksamkeit trainiert, das Fußgehen oder irgendwas anderes. Fürs Training ist es wichtig, die Aufmerksamkeit des Hundes zu halten – stürmt plötzlich ein anderer Hund auf einen zu, ist das ein schwieriges Unterfangen und man kann wieder von vorn beginnen.
  3. Einige Hunde mögen keine fremden Hunde. Ja, es gibt tatsächlich Hunde, die keinen Wert auf neue Bekanntschaften legen. Wir haben so ein Exemplar. Er freut sich, wenn er alte Freunde sieht, braucht aber keine neuen. Sind dann andere zu aufdringlich, wird schon mal gewarnt, bevor dann deutliche Grenzen gesetzt werden.
  4. Hunde an der Leine können krank oder verletzt sein. Auch kranke und verletzte Hunde müssen Gassi gehen – und brauchen es da gar nicht, einen Artgenossen auf sich hängen zu haben. Gerade bei ansteckenden Krankheiten wird sich das andere Herrchen/Frauchen dann aber beim nächsten Mal überlegen, den Hund einfach laufen zu lassen.
  5. HundebegegnungenDer Hund ist ängstlich. Und ein ängstlicher Hund sollte zu jeder Zeit selbst entscheiden können, ob er Kontakt möchte oder nicht. Jeder Hund, der einfach auf ihn zustürmt, schürt die Angst.
  6. Der Hund ist aggressiv. Ja, einige Hunde reagieren auch aggressiv auf andere. Ist eigentlich kein großes Problem, sie sind ja an der Leine. Kommt ein anderer aber daher gelaufen, bringt auch die Leine nichts – die Rangelei ist dann vorprogrammiert.
  7. Es passt einfach gerade nicht. Was auch immer gerade sein mag (Termindruck, Ärger mit irgendjemanden, Notfall in der Familie) – manchmal hat man einfach keine Zeit stehen zu bleiben, damit die Hunde sich auf Wunsch ausgiebig beschnüffeln.

Rücksichtnahme ist wichtig!

Es gibt sicher noch viele weitere Gründe, warum Hunde sich nicht kennenlernen müssen. Aber allein diese reichen schon aus. Mit der Aktion Gelber Hund wird sogar probiert, durch die Kennzeichnung mit einer gelben Schleife an Leine oder anderweitig darauf hinzuweisen, dass kein Kontakt erwünscht ist. Aber viele kennen diese Kennzeichnung nicht oder missachten sie schlicht und einfach.

Da hilft es nur, immer und immer wieder an Werte wie Toleranz und Rücksichtnahme zu appellieren. Wir Hundehalter wünschen uns in so vielen Dingen die Toleranz von anderen, warum können wir sie unseresgleichen nicht auch entgegenbringen? Und ja, Toleranz heißt auch, ein Nein zu Hundebegegnungen zu akzeptieren, ohne schlaue Meinungen dazu abzugeben. Damit wäre wirklich vielen Hundehaltern geholfen und wir wünschen uns, dass sich jeder mit Hund darüber Gedanken macht und auch einsieht, dass nicht alle Hunde einander mögen. So machen wir die Welt gemeinsam ein Stückchen besser!

Bildcredits: Image by StockUnlimited

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Schnüffel-Teppich mit Extras https://dogeridoo.com/schnueffel-teppich-mit-extras/ https://dogeridoo.com/schnueffel-teppich-mit-extras/#respond Fri, 28 Apr 2017 09:59:07 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3225 Will man seinen Hund richtig auslasten, kommt man um Kopfspiele fast nicht herum. Hat Dein Hund auch noch eine Vorliebe zum Schnüffeln? Dann ist ein Schnüffel-Teppich ein tolles Mittel zur geistigen Auslastung des Hundes. Ein Schnüffel-Teppich zeichnet sich dadurch aus, dass man in ihm allerlei Leckereien verstecken kann und der Hund hier wirklich seine Nase …

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Will man seinen Hund richtig auslasten, kommt man um Kopfspiele fast nicht herum. Hat Dein Hund auch noch eine Vorliebe zum Schnüffeln? Dann ist ein Schnüffel-Teppich ein tolles Mittel zur geistigen Auslastung des Hundes. Ein Schnüffel-Teppich zeichnet sich dadurch aus, dass man in ihm allerlei Leckereien verstecken kann und der Hund hier wirklich seine Nase einsetzen muss, um diese in dem Teppich zu finden.

SchnüffelteppichIn der einfach Form ist es meist ein Teppich, in den viele dicke Streifen Stoff hineingeknotet wurden, so dass diese einen schönen „Puschelberg“ bilden. Hier wirft man dann einige Futterbrocken hinein und lässt den Hund danach suchen.

Das Besondere bei diesem Schnüffelteppich ist, dass er noch diverse Fächer und Stofflagen hat, in denen man zusätzliche Versteckmöglichkeiten hat.

Der Schnüffel-Teppich bietet jede Menge Verstecke für das Futter

Insgesamt stehen hier weit über 20 Leckerlie-Versteckmöglichkeiten in 8 verschiedenen Variationen zur Verfügung. Und das auf gerade einmal 80×40 cm Fläche. Viele Verstecke kann man noch durch eigene Ideen erweitern. So kann man zum Beispiel alte Toilettenpapierrollen nutzen, in denen man ein paar Leckerlies versteckt. Diese Rollen werden dann an dem Teppich befestigt und der Hund muß so 2 Rätsel lösen, um an das Futter zu kommen. Bei den Toilettenrollen solltest Du aber bedenken danach das Spielfeld ab zu saugen, denn der Hund wird die Rollen sehr wahrscheinlich schreddern 😉

Alles in allem ist es also eine tolle Möglichkeit, seinen Hund geistig komplett auszulasten. Die immer neuen Möglichkeiten das Futter zu verstecken, sorgen für eine dauerhafte und nie langweilig werdende Spielmöglichkeit. Man kann auch dem Hund beim Suchen unterstützend zur Seite stehen. Auf diese Art stärkt man gleichzeitig auch noch die Bindung zu seinem Hund und man sieht hautnah, wieviel Spass es machen kann, sein Futter selbst zu suchen.

Ein weiter Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Schnüffel-Teppich ist, dass man ihn nach Gebrauch einfach platzsparend zusammen Rollen kann.

Hier nochmal die wichtigsten Eckpunkte als Liste

  • ca. 80 x 40 cm große Schnüffelwiese und einer weiteren, ebenso großen Fläche mit weit über 20 Leckerli-Versteckmöglichkeiten in 8 verschiedenen Variationen
  • Als weitere Spielidee können Sie die Verstecke z.B. mit Papprollen zusätzlich noch erweitern
  • Größe ca. 80 x 80 cm, Stoffstreifen-Länge ca. 8 cm
  • wunderbar lange Beschäftigung
  • Mit Klettgurten zum platzsparenden Aufrollen

Den Schnüffelteppich jetzt bei Amazon.de anschauen

Bildcredits: Titelbild von ariesa66

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Über die Kastration der Hündin https://dogeridoo.com/ueber-die-kastration-der-huendin/ https://dogeridoo.com/ueber-die-kastration-der-huendin/#respond Tue, 25 Apr 2017 09:57:38 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3218 „Ist ihr Hund kastriert?“ So lautet meist eine der ersten Fragen, wenn sich zwei Hundehalter das erste Mal irgendwo treffen. Wir kennen sie alle. Aber was bedeutet dieses „kastriert“ eigentlich? In diesem Artikel versuche ich verständlich zusammenzufassen, was die Kastration für Sie und Ihre Hündin aus medizinischer Sicht bedeuten kann. Offensichtlich gibt es zwei Punkte …

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„Ist ihr Hund kastriert?“ So lautet meist eine der ersten Fragen, wenn sich zwei Hundehalter das erste Mal irgendwo treffen. Wir kennen sie alle. Aber was bedeutet dieses „kastriert“ eigentlich? In diesem Artikel versuche ich verständlich zusammenzufassen, was die Kastration für Sie und Ihre Hündin aus medizinischer Sicht bedeuten kann.

Offensichtlich gibt es zwei Punkte die für eine Kastration sprechen: Zum einen zur Verhinderung einer unerwünschten Fortpflanzung und zum anderen medizinische Gründe. Nach §6 Abs.1 des Tierschutzgesetzes ist das Amputieren von Körperteilen sowie das Entnehmen bzw. Zerstören von Organen und Geweben bei gesunden Hunden allerdings verboten. Jedoch gilt das Verbot nicht, wenn der Eingriff nach tierärztlicher Indikation angeraten ist. Der Tierarzt muss im Einzelfall zum Wohle des Tieres abwägen, ob der Nutzen des Eingriffs mögliche Nachteile oder Risiken überwiegt oder ggf. andere Möglichkeiten für das Tier bestehen.

Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation?

KastrationBei einer Kastration (Ovariektomie) entfernt der Tierarzt die Eierstöcke der Hündin in einer Operation. Dadurch wird die Produktion von Geschlechtshormonen verhindert. Meist entnimmt der Tierarzt der Hündin zusätzlich noch die Gebärmutter. Nicht zu verwechseln ist die Kastration der Hündin mit einer Sterilisation, bei welcher die Eierstöcke bzw. Keimdrüsen erhalten bleiben.

Die sogenannte Sterilisation durchtrennt nur die Eileiter; die Eierstöcke verbleiben im Hund und sind weiterhin aktiv. Aufgrund der dadurch unveränderten Hormonlage im Hundekörper ist die Sterilisation keine empfehlenswerte Alternative zur Kastration und wird bei Hündinnen standardmäßig nicht mehr durchgeführt. Es besteht zudem auch noch die Gefahr, dass die durchtrennten Eileiter unter Umständen wieder zusammen wachsen können. Meines Erachtens bringt die Kastration medizinisch gesehen viele Vorteile für die Hündin und überwiegt gegenüber möglichen Komplikationen, da sie weniger schwerwiegend und gegebenenfalls gut behandelbar sind.

Geschlechtshormone können Krankheiten verursachen

Eine nicht kastrierte Hündin wird mit 7-8 Monaten das erste Mal läufig und kommt danach ca. alle 6-7 Monate in eine neue Läufigkeit. Die Läufigkeit dauert je nach Tier ca. 3-4 Wochen. Während der Läufigkeit werden viele Hormone gebildet und es entstehen zahlreiche Veränderungen im Hundekörper, die gegebenenfalls auch schwere Krankheiten zur Folge haben können.

Eine der schlimmsten möglichen Folgen der Hormontätigkeit bei unkastrierten Hündinnen ist die Gebärmutterentzündung (Eiterbildung in der Gebärmutter) vor allem ab dem 6. Lebensjahr. Eine Gebärmutterentzündung (Pyometra) hat immer eine schwierige Not-Operation zur Folge.  Bleibt die Eiterbildung längere Zeit unbemerkt, kann das auch lebensbedrohliche Folgen für das Tier haben. Da die Gebärmutterentzündung ausschließlich hormonelle Ursachen hat, wird mit der Kastration diesem Problem sicher und endgültig vorgebeugt.

KastrationDie Scheinschwangerschaft nach einer Läufigkeit ist ein bekannteres Problem, sie kann häufig so schwerwiegend sein, dass eine Behandlung erforderlich ist. Eine Entzündung der Milchdrüsen und eine zum Teil starke Wesensveränderung der Hündin (Suchen von Ersatzwelpen, Nestbautrieb etc.) können eintreten. Die Scheinschwangerschaft, mit teils starker Milchbildung nach einer Läufigkeit, ist grundsätzlich aber eine intelligente Erfindung der Natur und keine Krankheit. Die rangniederen weiblichen Tiere im Wolfsrudel übernehmen dadurch das Säugen der Welpen der Leitwölfin.

Ebenso ist das Risiko an Brustkrebs (Mammatumore) zu erkranken, für unkastrierte Hündinnen um ein Vielfaches höher, da diese Tumoren ebenfalls durch Hormone ausgelöst werden. Laut einer Studie der Universität Gießen bekamen Hündinnen, die vor der 1. Läufigkeit kastriert wurden, mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,05% Brustkrebs im Laufe ihres Lebens. Bei einer Kastration nach der 1. Läufigkeit stieg die Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs auf 8%, nach der 2. Läufigkeit waren es schon 26%.

Eine Kastration hat auch Risiken

Es darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass ein Eingriff in den Hormonhaushalt, wie es die Kastration nun mal darstellt, auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Einige kastrierte Hündinnen neigen dazu, nach der Operation, bei gleich bleibender Fütterung, relativ deutlich an Gewicht zu zu nehmen. Dieses Problem ist über eine angepasste Futtermenge nach der Kastration gut regelbar. Zudem gibt es kalorienreduziertes Spezialfutter extra für kastrierte Tiere.

In wenigen Fällen kann es im Laufe der Jahre zu einer kastrationsbedingten Inkontinenz, also zu einer Schwäche des Blasenschließmuskels und dadurch zu gelegentlichem Harnträufeln kommen. Es kommt überwiegend im Schlaf vor und ist durch Medikament meist zu 100% behandelbar. Des Weiteren kann es gelegentlich zu einer Fellveränderung, ähnlich dem Welpenfell, kommen. Das Fell wird nach der Kastration u. U. weicher und etwas dichter, ähnlich einem Welpen. Das ist zwar bestenfalls ein Schönheitsfehler, sollte aber vor der OP bekannt sein.

KastrationEine deutliche erkennbare Wesensveränderung der Hündin ist, im Gegensatz zur Kastration des Rüdens, eher nicht zu erwarten. Die Kastration verlängert so gesehen lediglich den Zeitraum der hormonellen Ruhephase zwischen zwei Zyklen ins Unendliche. Die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation ist erheblich geringer einzuschätzen als die Wahrscheinlichkeit, dass eine unkastrierte Hündin im Laufe ihres Lebens eine der beschriebenen Krankheiten bekommt, die durch eine Kastration hätten zuverlässig verhindert werden können.

Zusammenfassend kann man sagen:
Eine frühe Kastration schützt und verlängert das Hundeleben und erspart viel Leid und Behandlungskosten. Selbstverständlich kann auch eine unkastrierte Hündin ein langes, gesundes Leben führen. Auch die Entscheidung, ob Sie mit ihrer Hündin vielleicht einmal Nachwuchs haben wollen, liegt ganz bei Ihnen.

Achtung:

Der Artikel dient nur zur allgemeinen Information und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Beitrag ist KEINE medizinische Beratung und ersetzt nicht den Tierarzt.

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Devil hat getestet: Frostfutter Perleberg https://dogeridoo.com/devil-hat-getestet-frostfutter-perleberg/ https://dogeridoo.com/devil-hat-getestet-frostfutter-perleberg/#respond Wed, 19 Apr 2017 18:40:11 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3199 Die hier vorgestellten Kausnacks wurden uns freundlicherweise von Frostfutter Perleberg kostenfrei zur Verfügung gestellt. Unser Gourmet-Tester ließ sich davon jedoch nicht beeinflussen und hat sich seine eigene Meinung gebildet.   Ich muss zugeben, wenn es um das Fressen geht, haben wir einen kleinen Mäkler hier zu Hause, der gern auch mal mit nervösem Magen reagiert, …

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Die hier vorgestellten Kausnacks wurden uns freundlicherweise von Frostfutter Perleberg kostenfrei zur Verfügung gestellt. Unser Gourmet-Tester ließ sich davon jedoch nicht beeinflussen und hat sich seine eigene Meinung gebildet.

Kauartikel Frostfutter Perleberg

 

Ich muss zugeben, wenn es um das Fressen geht, haben wir einen kleinen Mäkler hier zu Hause, der gern auch mal mit nervösem Magen reagiert, wenn wir dann doch mal etwas ändern wollen. So wollten wir eigentlich schon dankend ablehnen, als Frostfutter Perleberg uns zu einem Test ihrer Produkte einlud. Doch so schnell gab man da nicht auf. Wenn BARF und Frischfutter nicht in Frage kommt, würde man uns auch gern mit Kau-Artikeln ausstatten – und dazu kann natürlich auch ein verwöhnter Devil nicht Nein sagen!

Der große Kauartikel-Test

Kauartikel Frostfutter PerlebergKurze Zeit später traf auch schon ein großes Paket mit vielen Beuteln und Tüten bei uns ein und der Hund wäre ob des tollen Dufts schon fast in Ohnmacht gefallen. Der Sabber lief und er gab nicht eher Ruhe, bis er den ersten getrockneten Hühnerhals zwischen die Pfötchen bekam. Der entstammte aus dem Knabix, einer Kauartikel-Mischung mit Dörrfleisch, Rinderkopfhaut mit Fell, Geflügelfleischbrocken usw. Die Bröckchen wurden natürlich auch kurze Zeit später getestet. Devil war begeistert. Sie hatten die richtige Größe, um von ihm beim Wurf aus der Luft gefangen zu werden und wenn wir seinem Schmatzen trauen dürfen, schmeckt es ihm auch richtig gut!

Die folgende Woche kostete sich unser kleiner Gourmet dann quer durch den Kauartikel-Himmel. Dörrfleisch ist bei ihm eh immer ein Highlight, da lässt er sich nicht zweimal bitten. Außerdem konnte er noch Pansen, Lunge, Putenhälse, Kopfhaut und Lunge testen. Um noch mal zu unterstreichen, dass unser Hund nicht ganz so normal ist: Der Pansen wurde tatsächlich von ihm liegen gelassen, das war nicht ganz sein Fall. Ansonsten hat er überall dran geknabbert – einiges musste über mehrere Tage herhalten, da es einfach etwas zu groß für ihn war.

Kauartikel Frostfutter Perleberg

 

Unterstützung beim Test angefordert

Kauartikel Frostfutter PerlebergSo kam es auch, dass wir ihm die Rinderohren, die mit im Paket waren, nicht angeboten haben. Er mag nicht so große Knabberteile, die größer als sein Kopf sind – und durchtrennen lassen sie sich auch schwer. Aber an dieser Stelle meldet sich Nachbarshund zu Wort und vermeldet: Sie haben äußerst lecker geschmeckt! Er hat auch ein paar der anderen Kauartikel mit probiert, da die Menge fast einer Jahresration für Devil gleichkam. Da gab er seinem Kumpel gern etwas ab, vor allem alles, wo noch Fell dran war. Das war unserem Kleinen nicht so geheuer und hat beim vorsichtigen Anknabbern wohl zu sehr in der Nase gekitzelt. Der Nachbarshund sagt also auch Danke und hat sich gefreut, Teil unseres Test-Teams zu sein!

Das Fazit der beiden Tester war also sehr gut. Devil ist halt etwas mäkelig und verwöhnt, geht nicht an alles heran. Aber er hat hier viel mehr probiert und auch tatsächlich verschlungen, als wir geglaubt hätten. Auch der Nachbarshund hat sich wohl voller Appetit über alles hergemacht und ihm ist auch alles bestens bekommen. Von den Hunden gibt es also ein eindeutiges Daumen Hoch für die Kauartikel von Frostfutter Perleberg.

Und was sagen die Menschen?

Kauartikel Frostfutter Perleberg

 

Wir sind tatsächlich auch begeistert von den Kausnacks von Frostfutter Perleberg. Natürlich nur von dem, was wir gesehen haben. Gekostet haben wir dann doch nicht 😉 Ehrlich gesagt hätten wir gar nicht mit so einer riesigen Auswahl gerechnet, die Freude war also groß, so viel testen zu können. Vorab hatten wir uns auch schon ein bisschen über den Hersteller informiert und somit waren unsere Erwartungen zugegebenermaßen auch hoch, denn es wird eine gute Qualität versprochen.

Angenehm war schon mal, dass die Verpackung passt. Schon oft ist uns gelinde gesagt etwas schlecht geworden, wenn wir den Karton von Kauartikel-Bestellungen geöffnet hatten. Hier war zwar natürlich auch ein Geruch zu vernehmen, aber er war nicht so intensiv. Die Tüten sind also wirklich gut dicht. Auch den Sichttest haben die Snacks bestanden – es sah alles so gut aus, dass wir es ohne Bedenken Devil geben konnte. Auch das ist sonst nicht immer der Fall, da wird schon mal von uns vorsortiert. Wir hatten also auch nichts an den Kauartikeln auszusetzen.

Wofür steht Frostfutter Perleberg?

Kauartikel Frostfutter PerlebergWie schon erwähnt, hatten wir hohe Erwartungen an die Kausnacks. Über den Hersteller liest man einiges im Internet (wir konnten wirklich nur Gutes entdecken) und auch die Qualitätsansprüche, die der Hersteller selbst an sich stellt, sind hoch. Aus diversem Pressematerial konnten wir entnehmen, dass dort unter der Einhaltung strenger EU-Auflagen Futter für Hunde und Katzen produziert wird. Insgesamt 35 Mitarbeiter kümmern sich derzeit darum, dass die Bestellungen schnell und vor allem unbeschadet bei den Kunden ankommen und die Tiere es sich schmecken lassen können.

Was uns persönlich besonders gut gefällt: Das Rinderfleisch ist aus dem hauseigenen Schlachtbetrieb, alle übrigen Fleisch- und Fischsorten stammen auch aus Deutschland und sind von kontrollierten Höfen. Die Kauartikel sind alle schonend hergestellt und zu 100 Prozent naturbelassen. Damit kann man bei uns immer gut punkten 🙂 Farb- und Aromastoffe sind also genauso wenig enthalten, wie auch Konservierungsstoffe.

Neben den Kauartikeln gibt es natürlich noch eine Menge mehr im Angebot des Shops. BARF-Fleisch und Nahrungsergänzungen werden genauso angeboten, wie auch Premium-Menüs. Es gibt sogar extra für Allergiker Angebote, so dass die Tierhalter nicht lange nach geeignetem Artikeln suchen müssen. Die Preise sind durchweg sehr gut, da haben wir schon mehr für schlechte Qualität bezahlt. Der Gesamteindruck ist also sehr gut.

Danke für die Möglichkeit, die Kauartikel zu testen – Devil hat es wirklich gern getan 😉

Kauartikel Frostfutter Perleberg

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Ohrenpflege beugt Entzündungen vor https://dogeridoo.com/ohrenpflege-beugt-entzuendungen-vor/ https://dogeridoo.com/ohrenpflege-beugt-entzuendungen-vor/#respond Tue, 18 Apr 2017 11:25:47 +0000 https://dogeridoo.com/?p=3193 Ohrenpflege gehört zu den Dingen, die bei Hunden oftmals unterschätzt werden. Für uns Menschen ist es ganz normal, dass wir uns die Ohren auswischen, aber bei Hunden? Haben die überhaupt Ohrenschmalz? Ja, auch Hunde produzieren Ohrenschmalz und normalerweise stellt er kein Problem dar, sondern fällt einfach heraus. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und neben Ohrenschmalz …

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Ohrenpflege gehört zu den Dingen, die bei Hunden oftmals unterschätzt werden. Für uns Menschen ist es ganz normal, dass wir uns die Ohren auswischen, aber bei Hunden? Haben die überhaupt Ohrenschmalz? Ja, auch Hunde produzieren Ohrenschmalz und normalerweise stellt er kein Problem dar, sondern fällt einfach heraus. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und neben Ohrenschmalz können sich auch noch Schmutz, Grassamen und einiges anderes im Gehörgang festsetzen. Wird dann das Ohr nicht gesäubert, kann es zu unangenehmen Entzündungen kommen.

Ohrenpflege: aus Erfahrung wird man schlau

Ohrenpflege beim HundUnser kleiner Wirbelwind war etwa 1,5 Jahre alt, als er eines nachts wie verrückt seinen Kopf schüttelte. Er ließ sich gar nicht beruhigen und da an Schlaf nicht mehr zu denken war, ging ich mit ihm ins Wohnzimmer und war recht verzweifelt. Was hatte Devil nur? War es ein neurologisches Problem, das ihn plagte? Voller Panik griff ich zum Laptop und begann zu suchen – und fand auch schnell eine mögliche Diagnose: Ohrenentzündung!

Ein Blick ins rechte Ohr zeigte ein paar Verschmutzungen, aber nichts Schlimmes. Das linke Ohr hingegen war sehr stark gerötet und hatte dunkle Belege in der Ohrmuschel. Darüber hinaus schlug mir ein unangenehmer Geruch entgegen und bestätigte meinen Verdacht. Mit einem feuchten Tuch wischte ich dann vorsichtig ein wenig des Belags heraus und verschaffte Devil damit auch etwas Linderung. Wir konnten irgendwann schlafen und am nächsten Morgen ging es natürlich direkt zum Tierarzt.

Schlappohren brauchen mehr Ohrenpflege

Was ich damals nicht wusste: Hunde mit Schlappohren oder auch solche, die geknickte Ohren oder eine Menge Haare im Gehörgang haben, brauchen mitunter mehr Pflege als andere. Eigentlich ist das ja auch ganz logisch, denn bei ihnen kann der alltägliche Schmutz nicht so leicht hinausfallen. Und gerade bei Schlappohren bzw. Hängeohren, wie sie ja auch unser Cavalier King Charles Spaniel hat, herrscht darüber hinaus natürlich auch noch ein wärmeres Klima, da kaum Belüftung möglich ist. Da kann aus einem bisschen Schmutz schnell ein Nährboden für Entzündungen werden.

Vorbeugen kann man diesen Entzündungen, indem man die Ohren des Hundes regelmäßig auf Verschmutzungen kontrolliert. Wir haben uns damals eingehend informiert und auch mit dem Tierarzt darüber beraten, ob wir vorsorglich die Hundeohren regelmäßig säubern sollten. Allerdings haben wir uns dagegen entschieden und reinigen nur dann, wenn es nötig ist. Sieht alles gut aus (das prüfen wir immer mal wieder zwischendurch), belassen wir es auch dabei.

Merkmale für gesunde und saubere Ohren sind übrigens:

  • rosafarbene Ohrmuschel
  • keine sichtbaren Belege
  • kein unangenehmer Geruch

Die richtige Ohrenpflege bei Verschmutzungen

OhrenpflegeUnd was ist, wenn die Ohren verdreckt sind? Unser kleiner Teufel ist nie sehr begeistert davon, wenn wir ihm im Ohr rumfummeln. Aus diesem Grund haben wir vieles ausprobiert und geschaut, was wirksam ist und nicht zu viel Stress verursacht. Gleich aus dem Rennen waren Ohrreinigungstropfen. In der Zeit, in der Devil Ohrentropfen wegen der Entzündung bekommen musste, war höllisch. Er hasste es und zwei Leute waren beinahe nicht genug zum Eintropfen. Bei Hunden, die es sich gefallen lassen, sind die Reinigungstropfen allerdings praktisch. Ein oder zwei Tropfen ins Ohr und danach ein bisschen das Ohr massieren – mehr ist nicht notwendig. Der Schmutz löst sich dann und fällt von allein heraus.

Neben den Tropfen wird im Fachhandel auch Reinigungslösung angeboten. Wir haben verschiedene getestet und sie auf ein Papiertuch gegeben, mit dem wir dann das Ohr auswischten. Ganz ehrlich? Wir konnten nicht feststellen, dass diese Lösungen mehr reinigten, als ein mit Wasser angefeuchtetes Tuch. Und so ist wohl auch schon erkennbar, wie wir inzwischen die Ohren reinigen, wenn es nötig ist: Papier-Taschentuch etwas anfeuchten , über den Finger legen und Ohrmuschel auswischen. Das reicht hier bei uns völlig aus.

Abzuraten ist natürlich dringend von Wattestäbchen. Sie können, wie auch bei uns Menschen, im besten Fall den Schmutz weiter in den Gehörgang schieben und ihn dort festdrücken. Im schlimmsten Fall jedoch zuckt der Hund nur mal kurz und man verletzt ihn mit den Stäbchen im Ohr. Das geht verdammt schnell – also Finger weg davon!

Bei Ohrenentzündungen schnell reagieren

OhrenpflegenUnd was ist, wenn es zur Ohrenentzündung gekommen ist? Dann gilt es, schnell zu reagieren und schon bei den ersten Anzeichen zum Tierarzt zu gehen. So eine Entzündung ist wirklich unangenehm und oft sehr schmerzhaft für den Hund. Und je länger sie besteht, desto stärker schwillt auch der Gehörgang zu, was eine Behandlung dann noch schwieriger gestaltet, als sie wahrscheinlich eh schon sein wird.

Beim Tierarzt wird es dann sicherlich Ohrentropfen geben, die dem Hund zu verabreichen sind. Achtet bitte darauf, dass ihr sie wirklich so lange gebt, bis das Ohr zu 100 Prozent in Ordnung ist. Wir haben beim ersten Mal zu früh mit dem Tropfen aufgehört und hatten dann wirklich unsere liebe Müh, bis die Entzündung ganz abgeklungen war.

Darüber hinaus sollte natürlich auch darauf geachtet werden, dass der Hund sich nicht übermäßig am Ohr kratzt. Natürlich juckt es ihn dort auch wegen der Entzündung bzw. er wird probieren, irgendwas gegen die Schmerzen zu machen. Bei Devil war es ein oder zwei Tage so schlimm mit dem Kratzen, dass wir ihm einen Halskragen aufgesetzt haben. Ansonsten hätte er sich wohl nur noch mehr verletzt und die Heilung hätte noch länger gedauert.

Hast Du bei Deinem Hund schon Erfahrungen mit der Ohrenpflege? Was funktioniert bei euch besonders gut?

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