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Fellpflege ist Quality-Time

Hundefell braucht Pflege. Da ist es auch ganz egal, ob das Fell lang oder kurz ist. Ab und an braucht es einfach eine Bürste oder einen Kamm. Bei dem einen Hund muss es täglich sein, bei dem anderen reicht es vielleicht auch einmal die Woche. Wichtig ist, dass es gemacht wird. Und noch viel wichtiger ist es, dass diese Fellpflege nicht als notwendiges Übel angesehen wird. Viel mehr kann es zur richtigen Quality Time werden, die Mensch und Hund gleichermaßen genießen!

Wir haben mit unserem Hund ja ein richtiges Zottelvieh 😉 Er hat langes Fell mit unterschiedlichen Strukturen und dank der Löckchen hier und da kommt es auch leicht zu Knoten. Von möglichen Verfilzungen wollen wir ja gar nicht reden. Da ist echt einiges an Fellpflege notwendig. Im Welpenalter haben wir den Hund daher an Kamm und Bürste gewöhnt, so dass wir später nicht viel Aufwand betreiben müssen, um das Fell aufzuhübschen und von Staub und anderem zu befreien. Aber gefallen hat es dem Hund nicht wirklich – das war deutlich zu sehen.

Wenn die Fellpflege zur Kuschelzeit wird

FellpflegeBesser und einfacher wurde es mit der Fellpflege eigentlich eher zufällig. Herrchen schaute sich ein Video am Computer an und hatte den Hund auf dem Schoß. Beim Kraulen fiel ein Knoten auf und somit kam der Kamm zum Einsatz. Und dann war schnell zu sehen: In so entspannter Haltung ließ der Hund sich gerne kämmen, sogar an den langen Ohren, wo es doch mal ziept und unangenehm werden kann. Okay, wenn er auf dem Schoß liegt, kommt man auch nicht überall richtig dran, aber der Großteil lässt sich so doch hervorragend pflegen.

Ganz nebenbei war zu erkennen: Herrchen und Hund entspannen hier bei der Fellpflege beide. Sie strahlen dabei eine unheimliche Ruhe aus und scheinen in diesem Moment einfach mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Zwischen Kämmen und Bürsten wird geknuddelt und gestreichelt und bei allem ist kein Zeitdruck, sondern es dauert einfach so lange, wie es dauert. Es macht richtig Spaß, den beiden dabei zuzusehen. Und es ist auch nicht schwer zu erkennen, wie sehr beide diese Zeit mögen und wie sehr sie zur guten Bindung beiträgt.

Fellpflege muss nicht immer perfekt sein

FellpflegeWie schon erwähnt, kommt man so kuschelnd natürlich nicht überall so leicht dran, aber das muss ja auch nicht sein. Irgendwann dreht sich der Hund schon mal und wenn nicht, kämmt man die andere Seite halt bei anderer Gelegenheit. Muss der Hund nicht gerade in den nächsten Stunden eine Ausstellung besuchen, ist ein bisschen unordentliches Fell auch zu verkraften. Auch dafür wird sich dann später noch der richtige Zeitpunkt finden.

Bei uns ist es dann meist so, dass ich die Stellen, wo Herrchen nicht dran kam, später bearbeiten muss – nicht kuschelnd, dafür aber effizient. Der Hund schenkt mir dafür dann auch gern verachtende Blicke und rettet sich zum Herrchen, um dort wieder mit Zeit und Kuschelfaktor gepflegt zu werden.

Fazit

Die Fellpflege kann mitunter wirklich anstrengend sein – aber wir haben selbst in der Hand, ob sie es auch wirklich ist. Nehmen wir uns Zeit, verbinden damit vielleicht sogar ein Ritual und machen es auch für den Hund angenehm, so bleibt zumindest der sonst oft entstehende Stress gefolgt von Frust außen vor.

Letzte Aktualisierung am 23.10.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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2 Kommentare

  1. Es war sehr interessant diesen Artikel zu lesaen. ich habe schon seit über 20 Jahren Hunde und lerne immer wieder dazu. Vielen dank dafür

    • Danke, wir freuen uns immer sehr, wenn die Artikel auch ankommen. Und mit dem Lernen… ich denke, man lernt auch mit jedem Hund wieder viel Neues dazu, da die Charaktere so unterschiedlich sind. So bleibt es immer spannend!

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