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Fütterung: Wie oft braucht der Hund etwas zu essen?

Die Fütterung beim Hund bietet immer eine Menge Gesprächsstoff. Über die Dinge, die im Napf landen, bis hin zu der Häufigkeit, mit der Näpfe gefüllt werden, gibt es viele verschiedene Ansichten und somit auch einige Meinungen, die aufeinander treffen können. Manchmal sind Gespräche darüber äußerst interessant und erweitern für alle den Horizont. Manchmal enden sie aber auch einfach in Frustration für alle Beteiligten, da jeder seine Meinung für die einzig richtige hält. Wir sind hier alles andere als dogmatisch unterwegs. Vielmehr finden wir es toll, dass es viele Wege gibt, die Fütterung beim Hund zu gestalten. Und je nach Hund und Halter können halt unterschiedliche Methoden passen.

Wie halten wir es mit der Fütterung? Eigentlich ganz einfach: Unser Kleiner bekommt mehrmals am Tag etwas zwischen die Zähne. Morgens und abends gibt es Nassfutter im Napf und zwischendurch mal Leckerlies, Kaustangen oder seinen geliebten Zwieback. Natürlich achten wir bei all dem darauf, dass es nicht zu viel wird und der Hund seine schlanke Taille behält. Passt das, darf auch gern genascht werden. Die Hauptfütterung folgt zu bestimmten Zeiten bzw. Ritualen. Bereite ich mein Frühstück vor, bekommt der Hund auch seins – unabhängig von der Uhrzeit. Abends jedoch gibt es pünktlich um 18 Uhr Essen. Und da besteht Devil auch auf seine Fütterung zu dieser Zeit, zumindest wenn wir zu Hause sind. Und alles andere ist flexibel.

Wie oft sollte die Fütterung erfolgen?

FütterungWelpen werden anfangs meist viermal am Tag gefüttert und je älter die Hunde werden, desto geringer wird die Anzahl der Fütterung. Sehr viele Hundehalter füttern nur einmal am Tag und ihre Hunde kommen damit super klar. Andere füttern dreimal oder zweimal täglich. Auch damit kommen die meisten Hunde sehr gut klar. Doch für welche Häufigkeit bei der Fütterung sollte man sich nun entscheiden? Das hängt vor allem vom Hund und den äußeren Umständen ab!

Bei Devil haben wir schnell gemerkt, dass seine tägliche Futtermenge für ihn viel zu viel für eine einzelne Mahlzeit ist. Natürlich hat er alles gefressen, aber danach kam es meist auch schnell wieder retour. Teilen wir die Ration auf zwei Mahlzeiten auf, verträgt er es einfach besser – und er schaut uns auch nicht allzu leidend an, wenn wir essen und er nichts abbekommt 😉 Von anderen Hundehaltern weiß ich, dass ihr Hund sie seltsam anschauen würde, wenn er plötzlich die halbe Portion im Napf hätte und den Rest dann später bekommt. Das geht ja eigentlich auch gegen das natürliche Fressverhalten des Hundes.

Und natürlich hängt die Häufigkeit der Fütterung auch damit zusammen, wie wir Menschen unser Leben gestalten. Ist der Hund ständig bei uns, sind wir flexibler und haben kein Problem damit, häufiger zu füttern. Bleibt der Hund durch Arbeit oder ähnliches immer mal ein paar Stunden allein, lässt sich das schon nicht ganz so flexibel gestalten. Es muss also für alle Seiten passen.

Sollte die Fütterung immer zu festen Zeiten erfolgen?

FütterungDie meisten Hunde lieben feste Rituale und auch wir Menschen sind Gewohnheitstiere. So werden viele Hunde zu festen Zeiten oder in festen Abläufen gefüttert. Für den Hund ist das super. Er weiß, wann es etwas gibt und seine innere Uhr täuscht ihn da auch nur selten. So steht er dann auch pünktlich vor dem Napf und wartet auf die Fütterung. Für uns ist das so vollkommen okay. Für andere Menschen ist es aber vielleicht völlig daneben, da sie selbst nicht feste Zeiten oder Rituale einhalten können oder möchten. Würde dann der Hund immer winselnd und bettelnd dastehen, hätten sie wenig Spaß.

Auch hier kommt es also auf die äußeren Umstände an. Der Hund wird sich sicherlich leicht an beides gewöhnen – also feste und variable Fütterungszeiten. Sogar das Umgewöhnen ist möglich, erfordert aber vielleicht am Anfang gute Nerven, wenn feste Fütterungszeiten ausgeschlichen werden sollen. Nur an der Häufigkeit der Fütterung würde ich nicht ständig etwas ändern. Da könnte der Magen des Hundes dann doch ein bisschen rebellieren, wenn es immer unterschiedliche Mengen gibt und somit nicht klar ist, wann es wieder Nachschub gibt und vor allem wie viel.

Fütterung ist Geschmacksache

Du siehst, bei der Fütterung gibt es eigentlich kein richtig oder falsch. Es geht einfach nur darum, was für Dich und Deinen Hund am besten passt. Und das ist wirklich bei jedem anders. Wichtig ist nur, dass der Hund regelmäßig ausreichend Futter bekommt und da am besten auch drauf geachtet wird, was gut und gesund ist. Der Rest wird sich ergeben!

Wie oft fütterst Du Deinen Hund und habt ihr feste Zeiten? Wir freuen uns auf einen Austausch in den Kommentaren!

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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