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Hunde am Arbeitsplatz

Hunde am Arbeitsplatz sind für Hundehalter ein wahrer Segen. Den Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen und so sicher zu sein, dass er nicht zu viel Zeit alleine verbringen muss, ist einfach toll und spart uns viele Sorgen. Ganz nebenbei tragen die Hunde auch noch zu einer besseren Atmosphäre an der Arbeitsstätte bei und minimieren den Stress.

Während Frauchen am Computer arbeitet, liegt der Hund entspannt in seinem Körbchen und döst vor sich hin. Wann immer die Zeit es erlaubt – oder aber der Stress zu groß wird – gibt es eine kleine Spieleinheit und die Mittagspause wird gemeinsam im Park verbracht. Wer einen Hund hat, träumt von der Möglichkeit, diesen auch mit zur Arbeit zu nehmen, anstatt ihn allein zu Hause zu lassen. Man verbringt mehr Zeit miteinander und weiß ganz genau, das es dem Vierbeiner gut geht.

Arbeitgeber erlauben immer öfter Hunde im Unternehmen

Hunde sollten gut erzogen sein, wenn sie mit zur Arbeit gehenSo ist es heute bei vielen Arbeitsstätten möglich, den Hund mitzubringen und es wird auch nicht schief geguckt, wenn man die Arbeit kurz unterbricht, um Streicheleinheiten zu verteilen. Ganz im Gegenteil: Immer mehr Arbeitgeber erkennen die positive Wirkung, die Hunde auf die Mitarbeiter haben. Wie schon erwähnt, mindern sie den Stress. Dafür sorgen sie schon allein durch ihre Anwesenheit, die auf uns Menschen überaus beruhigend wirkt. Darüber hinaus sind sie immer dann für ein Spielchen oder ein Kuscheln zur Stelle, wenn einem alles über den Kopf wächst und man kurz verschnaufen muss. Diese Ablenkung hilft uns dabei, den Kopf wieder frei zu bekommen und danach entspannter weiter zu arbeiten.

Grundvoraussetzung für ein entspanntes Arbeiten mit Hund ist natürlich, dass der Hund gut erzogen ist. Gerade wenn man kein Einzelbüro hat und vielleicht noch Kundenkontakt dazu kommt, muss klar sein, dass der Hund ruhig und positiv auf Menschen reagiert. Knurrt er jeden an, der sich dem Schreibtisch nähert, führt das schnell zu Problemen mit Kollegen und auch Kunden sind nicht erfreut, wenn sie beispielsweise bellend begrüßt werden oder der Hund erst einmal vor Freude an ihnen hinauf springt.

Regeln sind wichtig und müssen festgelegt werden

Hunde im Büro können ein echter Segen seinWeiß der Hund, dass sein Platz auf einer Decke oder einem Körbchen ist und das Publikumsverkehr jeglicher Art keine Gefahr für Frauchen und Herrchen darstellt, kann auch er den Gang zur Arbeit genießen und wird froh sein, in der Nähe seiner Menschen gemütlich zu dösen und hin und wieder Leckerlies von den Kollegen zu bekommen oder mit ihnen eine Runde zu spielen.

Wichtig ist allerdings, dass von Anfang an klar geregelt ist, wo der Hund sich bei der Arbeit aufhalten darf und was erlaubt und nicht so gern gesehen ist. Gerade wenn man einen Welpen mit ins Büro bringt, wird nicht jeder Chef über einen kleinen See auf dem Teppich des Verkaufsraums froh sein und manche Kollegen sind auch nicht davon begeistert, wenn der Hund ständig durchs Büro läuft, beim Spielen laut bellt und sie somit von der Arbeit abhält. Absprachen sollten daher noch vor dem ersten Arbeitstag des vierbeinigen Kollegen getroffen werden und es muss auf jeden Fall sichergestellt werden, dass der Hund niemanden stört.

Initiativen für Hunde im Unternehmen

Inzwischen gibt es übrigens auch immer mehr, die sich aktiv dafür einsetzen, dass Hunde in den Unternehmen erlaubt sind. Der Deutsche Tierschutzbund e. V. hat schon vor einigen Jahren den Aktionstag ‚Kollege Hund‘ ins Leben gerufen. An diesem Tag können Unternehmen ihren Mitarbeitern erlauben, ihre Vierbeiner mit ins Büro zu bringen. Von Jahr zu Jahr wächst die Zahl der Unternehmen, die diesen Aktionstag nutzen und nicht selten zeigt sich dabei, was wir Hundemenschen schon lange wissen: Ein Hund bei der Arbeit ist meist ein Gewinn! Durch den Aktionstag wurde daher schon viel erreicht und in manchen Arbeitsstätten wurden die Regeln deutlich gelockert.

Noch einen Schritt weiter geht man beim Bundesverband Bürohund e.V. Dort informiert man Arbeitgeber ganz gezielt über die Vorteile, die der Kollege Hund mit sich bringt – insbesondere bei der Vorbeugung von psychischen Erkrankungen und Burnout. Beides sind Themen, die in unserer Gesellschaft immer präsenter werden und die auch von Unternehmen als wichtig eingestuft sind. Mit verschiedenen Materialien kann sich auf der Website jeder über die Gestaltung der Zusammenarbeit mit Hund informieren und auch von positiven Beispielen lesen.

Auch in unserem Büro gibt es natürlich einen Hund und wir könnten uns die Arbeit ohne ihn schon nicht mehr vorstellen. Genau genommen ist auch dieses Magazin nur durch ihn entstanden. Und wir können es bestätigen: Hunde mindern den Stress enorm und sorgen dazu noch für die körperliche Fitness. Die Arme werden bei Ballspielen trainiert und auch die Bauchmuskeln kommen nicht zu kurz, denn der Hund bringt uns immer wieder zum Lachen und trainiert diesen Muskelbereich damit täglich.

Wie ist es bei Ihnen? Können Sie Ihren Hund mit zur Arbeit nehmen und welche Erfahrungen haben Sie allgemein mit Hunden an der Arbeitsstätte gemacht?

Mein Chef der Hund(*)
  • Christian Kortmann
  • Herausgeber: Piper
  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Letzte Aktualisierung am 22.06.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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Ein Kommtentar

  1. Hatte eine Arbeitsstelle wo mein Hund anfangs nicht mit durfte (Möbelrestauration). Sie musste 2 Wochen oben im Büro sitzen, weil mir mein „Die ist wirklich total lieb!“ keiner glauben wollte, weil das ja alle sagen u angeblich schlechte Erfahrungen.
    Jedenfalls fiel diese Bürofrau mal einen Tag aus, und mir wurde unter grummeln erlaubt sie mit in die Werkstatt zu nehmen. Und innerhalb kürzester Zeit wurde sie eine Art Firmenmaskottchen. Selbst eine Kollegin die gemeint hat panische Angst vor Hunden zu haben, konnte sie erobern. Nur schön einfach! 😁

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