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Störender Hundegeruch? Das können die Gründe sein!

Unser Hund hat viele Spitznamen – einer der häufig verwendeten ist Stinker. Der wird besonders dann gern verwendet, wenn er nach dem Regen in die Wohnung kommt, ein Lüftchen aus seinem Po entweicht oder sich mit Hinterlassenschaften anderer Tiere einparfümiert hat. Manchmal nennen wir ihn aber auch ganz ohne Grund so. Denn bei Devil haben wir selten diesen Hundegeruch, der mitunter ganz schön unangenehm werden kann. Da kommt er das Problem der Käsefüße auf, aber vom Fell her riecht Devil eher erdig und irgendwie beruhigend.

Es gibt jedoch auch Hunde, die ihren ihn eigenen Geruch recht präsent vorführen – um es mal nett auszudrücken. Das kann dann schnell unangenehm für den Halter werden und man hat nicht wirklich Lust, das Sofa oder gar das Bett mit dem Vierbeiner zu teilen. Doch woran liegt es, dass bei einigen Hunden der Hundegeruch unangenehmer ist als bei anderen? Diese Frage hat uns beschäftigt und wir haben uns auf die Suche nach möglichen Ursachen gemacht. Wie so oft, gibt es natürlich nicht nur einen Grund für den unangenehmen Hundegeruch, sondern es können verschiedene Faktoren (auch in Kombination) dafür verantwortlich sein.

Hundegeruch wird eher selten von Krankheiten ausgelöst

HundegeruchIst der Hundegeruch besonders penetrant, ist der erste Gedanke oft: „Der Hund ist krank!“ Das ist nachzuvollziehen, aber tatsächlich sind Krankheiten eher selten dafür verantwortlich, dass der Hund unangenehm riecht. Aber es ist natürlich nicht verkehrt, hier die Ursachen von einem Tierarzt ausschließen zu lassen. Gerade Diabetes oder eine Niereninsuffizienz können sich auch am veränderten Hundegeruch zeigen. Aber wie schon erwähnt, ist das wirklich eher selten der Fall.

Etwas häufiger kommt es da schon vor, dass der von Würmern oder Parasiten befallen ist, die den Geruch auslösen. Auch das lässt sich leicht beim Tierarzt abklären und behandeln. Ebenso können Entzündungen im Mundraum oder vielleicht auch an den Analdrüsen für einen starken Hundegeruch sorgen. Der Tierarzt weiß aber natürlich, was die Ursachen sein können. Er/Sie wird dementsprechend verschiedene Untersuchungen vornehmen, wenn der Hundegeruch besonders unangenehm ist.

Häufige Gründe für Hundegeruch

Wenn Krankheiten nur selten für den Hundegeruch verantwortlich sind – was kann dann die Ursache sein? Am häufigsten fällt uns der unangenehme Hundegeruch auf, wenn der Hund nass ist. Kommt der Hund in den Regen oder badet im See, verbreiten sich seine wasserlöslichen Duftstoffe dadurch besonders gut und das sorgt für den unangenehmen Geruch. Normalerweise verfliegt dieser dann aber, sobald das Hundefell trocknet. Im Sommer, wenn der Hund beispielsweise täglich in den See springt, bleibt der Geruch aber oft auch länger haften – dann hilft Backpulver, das du wie ein Trockenshampoo ins Fell massierst und anschließend gut ausbürstest.

Neben diesem noch leicht erkennbaren Grund, können aber auch die Hormone dafür verantwortlich sein, wenn der Hundegeruch überhand nimmt. Stinkt ein unkastrierter Hund, kann schon etwas fein gehackte Petersilie über dem Futter für Abhilfe sorgen. Und wo wir schon beim Futter sind: die Ernährung gehört zu den häufigsten Ursachen für unangenehmen Hundegeruch. Wer hier auf hochwertiges Futter setzt, reduziert damit die Abbauprodukte im Hundekörper. Und kann damit einen strengen Hundegeruch vermeiden oder zumindest vermindern. Außerdem sollten bei starkem Geruch auch nicht zu viele Leckerlis in die Hundeschnute wandern. Sie halten den Magen-Darm-Trakt dann zu sehr auf Trab und der Geruch kann die Folge sein.

Fellpflege kann Hundegeruch vermindern

HundegeruchEine andere häufige Ursache für den Hundegeruch sind die Talgdrüsen beim Hund. Bei einigen Hunden sind diese recht aktiv und bilden mehr Talg als notwendig wäre. Dieser setzt sich dann in der Unterwolle oder im Fell selbst fest und beginnt unangenehm zu riechen. Gerade bei älteren Hunden ist das häufig der Fall, hin und wieder kommt es aber auch bei jungen Hunden schon dazu. Dann verschwindet der Hundegeruch oft schnell, wenn der Hund täglich ausgiebig gebürstet und somit der überflüssige Talg aus dem Fell heraus geholt wird. Die Fellpflege ist dann also eine wichtige Aufgabe für den Hundehalter.

Du siehst, meist kann man selbst schnell aktiv werden, wenn der Hundegeruch überhand nimmt. Lässt sich auch vom Tierarzt keine Ursache finden, gibt es im Tierfachhandel auch Cholorophyll-Tabletten, die auch natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, mit denen der Geruch vermindert werden kann. Von Hunde-Parfüms oder ähnlichem ist jedoch abzuraten. Sie riechen (wenn überhaupt) nur für uns Menschen gut und irritieren den eigenen und andere Hunde nur. Darüber hinaus sind sie oft auch nicht gut für Haut und Fell und sorgen auf Dauer für noch größere Probleme als den Hundegeruch.

Hattet ihr auch schon mal Probleme mit unangenehmen Hundegeruch? Was war der Auslöser und wie konntet ihr das Problem in den Griff bekommen?

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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