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Pfotenpflege im Winter

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie unser Devil seinen ersten Schnee erlebt hat. Er ist ja im Winter geboren, hat da aber noch nichts vom Schnee mitbekommen. So war er dann gut 10 Monat alt, als er zum ersten Mal Schnee richtig erlebte – und er hatte richtig viel Spaß dabei. Wir packten ihn in einen warmen Mantel ein, da sein Fell zu der Zeit noch sehr kurz war, und ließen ihn über schneebedeckte Wiesen tollen. Wie verrückt raste er hin und her, warf sich in den Schnee hinein und fand es ganz toll, wenn wir den Schnee von oben auf ihn rieseln ließen. Was er allerdings gar nicht mochte, waren die Schneeklumpen, die sich an seinen Pfoten bildeten.

Im zweiten Winter hatte Devil nicht minder viel Spaß, aber auch die Probleme wurden größer. Sein Fell war nun schon länger und unsere Spaziergänge führten nicht nur über Wiesen, sondern es ließ sich auch nicht vermeiden, dass wir hier und da Bürgersteige nutzten und er somit zum ersten Mal auch die Nebeneffekte von Streusalz und ähnlichem zu spüren bekam. Besonders nervig waren aber noch immer die Schneeklumpen, die sich bildeten, und die das Laufen erschwerten. Gefühlt alle drei Schritte mussten wir stehen bleiben und ihn davon befreien. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem wir uns über die Pfotenpflege im Winter informierten, um es unserem kleinen Rabauken einfacher zu machen. Schließlich soll er seine Zeit im Schnee ja in vollen Zügen genießen können.

Besondere Pfotenpflege im Winter ist wichtig!

Pfotenpflege im WinterDer Winter bietet wirklich viel Spaß für Hunde, wenn denn mal Schnee liegt – aber er hat auch seine unschönen Seiten. Wie eingangs schon beschrieben, kann im Fell verklebter Schnee und Streusalz an den Pfoten das Vergnügen ganz schnell beenden. Der Hund fühlt sich dann im besten Fall nur unwohl – im schlechtesten Fall hat er richtig arge Schmerzen oder kann sich Schäden am Magen zuziehen.

Aus diesem Grund sollte man am besten noch vor dem ersten Schnee schon Vorkehrungen treffen, um Schlimmeres zu verhindern. Im Endeffekt sind es auch nur ein paar Kleinigkeiten, auf die man achten sollte und die schnell zu erledigen sind. Wie so oft, sind es aber auch hier die kleinen Dinge, die eine große Wirkung zeigen. Integriert man sie in den Alltag, gewöhnt sich der Hund auch ganz schnell daran und wird es schon bald akzeptieren, ohne groß herum zu zappeln. Die Zeit, die die Pflege benötigt, wird also immer wenige!

Pfotenpflege im Winter beginnt beim Fell

Die schon erwähnten Schneeklumpen gehören wohl zu den häufigsten Problemen, mit denen sich unsere Hunde im Schnee herum ärgern müssen. In den Haaren, die sich zwischen den Ballen befinden, sammelt sich der Schnee an, verklumpt und wird dann hart wie eine Eiskugel. Oftmals sind dann noch kleine Steinchen mit dazwischen, die richtig pieken können, und unsere Hunden mögen nicht mehr damit auftreten. Und das ist nur verständlich, denn angenehm kann das keineswegs sein.

Was kann man hier tun? Ganz einfach: Die Haare an den Pfoten kurz halten. Besonders wichtig sind dabei die Haare zwischen den Ballen, die man so kurz schneiden sollte, das sie nicht mehr über die Ballen heraus ragen. Das geht schnell mit einer Schere oder auch einer kleinen Schermaschine. Aber auch den Rest der Pfoten sollte man genau anschauen und gerade bei Langhaarhunden schauen, wo noch das Fell zu lang ist und somit die Schneeklumpen anziehen könnte. Devil hat z. B. Eine ziemlich lange Befederung an den Beinen, die wir dann auch immer so kürzen, dass sie nicht auf dem Boden hängt.

Ballen pflegen

Pfotenpflege im WinterZur Pfotenpflege im Winter gehört auch die Pflege der Ballen. Im besten Fall haben unsere Hunde dort eine schöne Schicht Hornhaut, die sie bei jedem Gang schützt. So machen ihnen kleine Steinchen und ähnliches nichts aus. Im Winter kann es aber leicht passieren, dass diese Hornhaut rissig wird – und das sorgt dann für Schmerzen, wenn Streusalz in die Risse eindringt. Deshalb beginnt die Pflege der Ballen idealerweise schon ein paar Wochen vor dem ersten Schnee, damit Risse schnell wieder verschwinden.

Zur Pflege der Ballen gibt es im Fachhandel verschiedene Cremes und Salben, die man verwenden kann. Einfache Vaseline oder Hirschtalg hilft aber genauso gut. So können sich die Ballen erholen und der Hund ist gut gepflegt, wenn der Schnee dann kommt. Ist es dann endlich soweit und unsere Vierbeiner möchten draußen toben, sollte man die Pfoten vor jedem Spaziergang eincremen, um sie beste möglich zu schützen.

Pfotenpflege im Winter nach dem Spaziergang

Nach einem tollen Spaziergang im Schnee, bei dem der Hund so richtig herum tollen konnte, sollte man die Pflegeroutine richtig abschließen. Um Schneereste und vor allem auch Reste von Streusalz los zu werden, ist ein Pfötchenbad in lauwarmem Wasser eine gute Idee – alternativ kann man natürlich die Pfoten auch gut mit einem feuchten Tuch abreiben. Wichtig ist, dass hier wirklich keine Rückstände vom Streusalz bleiben! Viele Hunde lecken sich nämlich die Pfoten gern sauber und somit gelangt dann das Salz auch in ihren Körper und kann zu Magenschäden führen.

Mit dem Pfötchenbad werden dann auch die letzten Eisreste entfernt und – was besonders Frauchen und Herrchen freut – der Dreck wird entfernt. So freuen sich auch Fußboden und Polstermöbel, wenn man die Pfotenpflege auch nach dem Spaziergang nicht aus den Augen verliert.

Fazit:

Damit der Schnee richtig viel Freude bereitet, ist die Pfotenpflege im Winter extrem wichtig. Dein Hund wird es Dir danken! Und wie Du siehst, ist die Pflege auch gar nicht so aufwendig. In ein paar Minuten ist alles erledigt und Du kannst Dir sicher sein, dass Dein Hund nicht unnötig Schmerzen hat.

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Bildcredits: Titelbild von Antranias, Bild1 von Cortez13, Bild2 von MCanada

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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