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Warum profitieren Hunde von Schwarzkümmelöl?

Die Human- und auch Tiermedizin bringt beinahe täglich neue Erkenntnisse hervor und kann vieles tun, um Krankheiten zu heilen oder sogar Leben zu retten. Doch nicht immer muss zu Medikamenten gegriffen werden. Oft sind natürliche Heilmittel, wie sie teilweise schon seit Jahrtausenden bekannt sind, auch eine gute Wahl. Auch wir nutzen pflanzliche Hilfsmittel, wenn es sinnvoll ist. Schließlich wird es einen Grund haben, wenn bestimmten Dingen seit vielen hundert Jahren eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt wird. Nur weil wir es lange vergessen hatten, ist es ja nicht weniger hilfreich. Das gilt auch für das Schwarzkümmelöl.

Schwarzkümmelöl ist ein echter Allrounder und kann den Hund vielseitig unterstützen. Bei uns ist kaltgepresstes Schwarzkümmelöl deshalb immer in der Hunde-Hausapotheke und wird innerlich sowie auch äußerlich angewendet. Wie das Öl helfen kann, wussten Heilkundige aus dem Orient schon vor langer Zeit. Inzwischen hat das Wissen auch endlich unsere westliche Welt erreicht und so wird Schwarzkümmel nun eingesetzt, um Beschwerden zu lindern und zu heilen. Besonders wichtig dabei zu wissen ist, dass das Öl bedenkenlos bei Hunden eingesetzt werden kann, auch wenn es sich um ein ätherisches Öl handelt.

Mit Schwarzkümmelöl die Gesundheit fördern

schwarzkümmelölSchwarzkümmelöl ist wirklich vielseitig einsetzbar und zeigt seine positive Wirkung in vielen Bereichen. Besonders bei einem schwachen Immunsystem, kann es den Körper des Hundes unterstützen. Das ist aber nur eines von vielen Anwendungsgebieten. Auch bei Allergien, die ja auch leider bei unseren Vierbeinern immer häufiger auftreten, ist das Öl anwendbar. Das enthaltene Prostaglandine sorgt für mehr Gleichgewicht und sorgt dafür, dass die von der Allergie ausgelöste Überreaktion im Immunsystem wieder harmonisiert wird. Bei vielen Problemen kann dadurch schnell eine Linderung eintreten und auf Dauer können die Auswirkungen der Allergie noch weiter gemildert werden.

Zur direkten Anwendung kann das Schwarzkümmelöl auch bei kleineren Verletzungen hinzugezogen werden. Kleinere Risse oder Schrammen an Haut und Pfote können mit etwas Öl beträufelt werden und eine Beschleunigung des natürlichen Heilungsprozesses ist oft deutlich spürbar. Eine weitere tolle Wirkung des Öls ist bei der Fellpflege zu beobachten. Viele Hundebesitzer schwören darauf, ein paar Tropfen des Öls auf die Bürste zu geben, bevor das Fell damit gebürstet wird. Das Ergebnis wird als herrlich weich und glänzend beschrieben. Das haben wir selbst zwar noch nicht ausprobiert, werden es aber, wenn Devils Fell mal stumpf sein sollte.

Hilft Schwarzkümmelöl auch gegen Zecken?

Obwohl Schwarzkümmelöl ja wirklich viele Vorteile mit sich bringt, ist es vor allem für eines bekannt: Es soll bei Hunden Zecken und andere lästige Parasiten abhalten! Gerade chemische Mittel werden ja nicht von allen Hunden vertragen oder sind immer notwendig. Da bietet es sich an einmal zu schauen, was die Natur bereithält. Vor allem, weil sich da nur selten Nebenwirkungen zeigen. Viele Hundehalter haben schon Bernsteinketten, Kokosöl und andere natürliche Mittel ausprobiert, um Zecken fernzuhalten. Wenn das alles nichts geholfen hat, ist Schwarzkümmelöl vielleicht eine hilfreiche Alternative.

schwarzkümmelölAuch die Anwendung ist denkbar einfach: Ein paar Tropfen des Öls übers Futter oder ins Trinkwasser des Hundes geben und mehr ist nicht notwendig. Das Schwarzkümmelöl wirkt dann von innen heraus und gibt über die Haut des Hundes einen Geruch ab, den Zecken und andere Parasiten wie Flöhe überhaupt nicht mögen. Sie bleiben dem Hund also gleich fern und es kommt im besten Fall gar nicht zum Biss. Eine Garantie, dass das Öl wirkt, kann natürlich nicht gegeben werden – aber es gibt viele positive Berichte.

Schwarzkümmelöl ist kein Wundermittel

Bei all den positiven Eigenschaften, die das Schwarzkümmelöl mit sich bringt, sollte aber immer klar sein: Es ist kein Wundermittel. Werden damit Allergien oder andere Krankheitssymptome nicht abgemildert, ist der Gang zum Tierarzt nach wie vor die beste Idee und sollte auch nicht lange hinaus gezögert werden.

Da immer mehr Tierärzte inzwischen auch auf natürliche Heilmittel setzen, ist es auch nicht verkehrt das Gespräch zu suchen und über die Behandlung mit dem Schwarzkümmelöl zu sprechen. Eventuell passt es dann noch immer, um eine tierärztliche Behandlung zu unterstützen oder nach der Behandlung als Prophylaxe.

Hast Du schon einmal Schwarzkümmelöl bei Deinem Hund ausprobiert? Wie sind Deine Erfahrungen?

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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2 Kommentare

  1. Hallo Nicole,

    bezugnehmend auf deinen Bericht in Sachen Schwarzkümmelöl wird in jüngster Zeit behauptet, daß Schwarzkümmelöl bei Hunden lebertoxisch ist. Wäre gut, wenn du das für kommende Berichterstattungen/Empfehlungen recherchierst.

    Kokosöl in Verbindung mit Formel Z Tabletten kann ich persönlich bestens empfehlen!

    • Schwarzkümmelöl kann tatsächlich toxisch sein – in großen Mengen. In geringen Mengen angewendet, so wie es bei der Verwendung bei Hunden vorgesehen, bestätigen mehrere Seiten, dass es absolut kein Problem darstellt, sondern viel mehr helfen kann. Wie so oft, macht also wieder die Menge das Gift. Genaue Dosierung anzugeben, geht dann hier jedoch zu weit – wir geben hier lediglich Impulse, was man probieren KANN

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