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Wie oft solltest Du Deinen Hund baden?

Das Leben mit Hund hält viele Fragen bereit, die man sich vor der Anschaffung gar nicht wirklich stellt. Dazu zählte bei uns vor allem die Frage, wie oft wir unseren Hund baden sollten. Klar, ist der Hund nach einem Schlammbad total verdreckt oder hat sich mit Pferdeäpfeln oder ähnlichem parfümiert, bleibt ihm das Bad nicht erspart. Aber außerhalb dieser Extremsituationen herrscht Unsicherheit, wie oft der Hund baden gehen sollte und ob das überhaupt nötig ist. Und auch wenn man im Internet nach einer Antwort sucht, ist man danach nicht wirklich schlauer. Von wöchentlich bis gar nicht wird alles geraten.

Nachdem wir einen Hund mit überwiegend weißem Fell an Beinen und Bauch ein Zuhause gegeben haben, kamen wir recht schnell darauf, dass Hunde sich ja doch schnell mal schmutzig machen. Ein bisschen Regen reicht aus und aus unserem gut gepflegten Cavalier King Charles Spaniel wird innerhalb von wenigen Minuten ein Hund, den man am liebsten durch die Waschstraße schicken würde. Aber deshalb können wir ihn ja schlecht nach jedem Spaziergang im Regen baden. Das wäre ja doch etwas übertrieben. Zumal das sicherlich auch nicht gesund für die Haut sein kann.

Hund baden: so selten wie möglich & so oft wie nötig

Hund badenAuch wenn wir mit der Aussage nicht überall auf Zuspruch stoßen, ist uns zum Thema Hund baden vor allem ein möglicher Rhythmus sympathisch: Der Hund wird dann gebadet, wenn es notwendig ist. Steht das Fell vor Dreck, ist es stumpf oder sehr fettig oder riecht unangenehm, kommt der Hund in die Badewanne und kann sich über eine Ganzkörpermassage mit Shampoo freuen. Ist all das nicht der Fall, reicht zwischendurch der nasse Waschlappen, um die Pfoten zu säubern oder die Beine werden halt mal schnell mit Wasser abgespült, wenn es doch etwas mehr Dreck gab.

Reicht das aus? Aus unserer Erfahrung ja. Obwohl wir einen Langhaarhund haben, läuft er mit Pflegeschema nicht dreckig durch die Gegend und er riecht auch nicht unangenehm. Durch beinahe tägliches Kämmen und anderen Pflegemaßnahmen sieht er sogar größtenteils sehr flauschig aus und hat schön weiches Fell. Immer wieder höre und lese ich, dass viele Menschen das so als unhygienisch empfinden. Die Meinung teile ich nicht. Mit regelmäßigem Kämmen und dem Waschlappen als Unterstützung ist da echt nicht viel Dreck, der mit aufs Sofa oder ins Bett getragen werden könnte.

Wie klappt das Hund baden am besten?

Hund badenKommt der Hund nicht um ein Bad herum, ist auch nicht immer klar, wie man dabei vorgehen sollte. Je nach Möglichkeiten und Größe des Hundes eignen sich die Dusche oder halt die Badewanne meist am besten. Sehr kleine Hunde können auch im Spül- oder Waschbecken gebadet werden. Wir bevorzugen die Badewanne und haben zum Glück einen Hund, der das auch toll findet. Es gibt jedoch auch viele Hunde, die damit so gar nichts anfangen können und gerade in der Badewanne schnell mal Panik bekommen. Das liegt aber nicht unbedingt am Baden selbst, sondern vor allem auch daran, dass der Untergrund extrem rutschig ist. Eine Anti-Rutschmatte oder zumindest ein Handtuch sollte also auf jeden Fall in die Wanne gelegt werden.

Anschließend kann der Hund mit lauwarmen Wasser abgespült werden, bevor man ihn dann mit dem Shampoo gründlich einseift. Bei der Auswahl des Shampoos ist wichtig, dass es wirklich auch für Hunde ist. Baby-Shampoo erfüllt nicht die Voraussetzungen für die richtige Pflege des Hunde-Fells, auch wenn es ganz mild ist. Welche zusätzlichen Finessendas Hunde-Shampoo bieten sollte, muss jeder selbst entscheiden. Einige machen weißes Fell strahlender, andere vermindern Verfilzungen bei Langhaarhunden und wieder andere sorgen vielleicht für extra viel Glanz oder ähnliches. Nach dem Einseifen wird der Hund dann wieder gründlich abgespült und dann am besten noch in der Wanne mit Handtüchern, die vorher schon bereit liegen sollten, trocken gerubbelt.

Wir machen keine Wissenschaft aus der Hundewäsche

Hund badenAm Artikel ist zu erkennen: Wir machen das Hund baden nicht sehr kompliziert. Sind wir der Meinung, es ist mal wieder notwendig, kommt er in die Badewanne. Und das findet unser kleiner wirklich toll. Er stellt sich dann mit den Vorderpfoten auf den Badewannenrand und macht sich ganz lang, damit wir auch ja jeden Zentimeter beim Einseifen erwischen. Auch das warme Wasser lässt er gern über sich fließen und das Abrubbeln am Ende ist sein Highlight. Da brauchen wir eigentlich nur das Handtuch festhalten und er wuselt dann zwischen unseren Händen durch und schubbert sich so selbst fast trocken. Manchmal ist so ein Bad drei oder vier Mal im Jahr fällig, manchmal aber auch nur ein oder zwei Mal.

Wichtig ist meiner Meinung nach, das man es nicht übertreibt. Auch wenn es viele gute Hunde-Shampoos gibt: Das Fell eines Hundes ist normalerweise selbstreinigend und die Haut sehr empfindlich, was solche Eingriffe von außen angeht. Im Zweifel reicht oftmals wirklich die Dusche nur mit Wasser oder halt der Waschlappen, um ein wenig Schmutz zu entfernen. Und da das Baden nicht bei allen Hunden Begeisterung hervor ruft, sollte man es schon im Interesse des Hundes nicht zu oft machen. Das ist unnötiger Stress, den man gut vermeiden kann.

Wie oft geht Dein Hund baden? Und was für ein Shampoo verwendest Du?

Handbuch Hundepflege: Anleitung zur rassespezifischen Pflege(*)
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  • Herausgeber: Oertel & Spörer
  • Auflage Nr. 2 (20.07.2009)
  • Gebundene Ausgabe: 151 Seiten

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Bildcredits: Titelbild, Bild 1, Bild 2, Bild 3

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Über Nicole Rinne

Nicole hat drei Leidenschaften: Hunde, Marketing und das Schreiben. Mit dogeridoo ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn hier passt einfach alles zusammen.Für Spaß, nette Gespräche und ausgiebige Spaziergänge ist sie natürlich auch immer zu haben!

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2 Kommentare

  1. Nicht alle Hunde werden selten gebadet, es komt auf das Fell an.Pudelhunde werden öfter gebadet. Mind. 1 x im Monat. Immr vor dem Scheren. Es ist für mich klar, dass ich ein sanftes Hundschampoo verwnde, dass auf die Haut des Hundes abgestimmt ist. Untenrum abduschen und bürsten ist bei Sch,udelwetter nach jedem ausführlichen Spaziergang nötig. Dafür lassen sie keine Haare fallen und das Fell ist ganz kuschelig. 😊 Hanne und Aladin

    • Ah super, da hab ich auch gleich wieder was gelernt. Mit der Pflege bei Pudeln kenne ich mich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht aus. Ich denke, da ist eh vieles anders, oder? Ihre ganze Fellstruktur ist ja andes

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